Pinzgau: Umfangreiche Übungen gemeinsam mit Heeresbergführern
Im Rahmen der Herresbergführerausbildung des Österreichischen Bundesheeres wurde im Gebirgskampfzentrum Wallnerkaserne Saalfelden der Kurs für Bergrettungstechnik der angehenden Heeresbergführer durchgeführt. Zwei Tage trainierte man dabei mit der Bergrettung im Bezirk.
„Im Rahmen dieses Kurses wurde an zwei Tagen auch der Austausch und die Zusammenarbeit mit der Bergrettung im Pinzgau vertieft“, so Pinzgaus Bezirksleiter, Bernd Tritscher: „Wir haben auf der Schmittenhöhe in Zell am See eine gemeinsame Liftbergeübung durchgeführt.“
Insgesamt 56 Personen wurden dabei – unter der Einsatzleitung der Betriebsleitung und durch die Bergemannschaften der Bergbahn und der Bergrettung Zell am See – aus den Gondeln des TrassExpress geborgen. „Unterstützt wurde die Bergung durch Bodenmannschaften des Heeresausbildungskurses, Mitglieder der Bergrettung Zell am See, Fusch und Saalfelden.“
Blackhawk und Leonardo Windenflüge unterstützten
Dabei konnten auch Windenflüge mit den Besatzungen der Blackhawk und Leonardo Hubschraubern des Bundesheeres durchgeführt werden. Als Übungs-Beobachter waren neben dem Bereichsleiter der Schmittenhöhe Bahnen auch der Katastrophenreferent der BH Zell am See und die Bezirkskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Pinzgau anwesend.
Zusammenarbeit war beispielhaft
Bei der Abschluss Besprechung waren sich alle einig: „Die Zusammenarbeit aller Organisationen war beispielhaft.“ Die Übung brachte auch neue Erkenntnisse, um im Ernstfall noch besser gerüstet zu sein, betont Bezirksleiter Tritscher, der sich bei der Schmittenhöhe Bahn für die Organisation und Bewirtung nach der Übung bedankt.
Klettersteigbergung in Neukirchen
Gestern Donnerstag fand am neu erbauten Friedburg Klettersteig in Neukirchen am Großvenediger eine Bergeübung mit Ausbildern der Ortsstellen Neukirchen und Krimml, sowie einer Notärztin der Ortsstelle Zell am See statt. Vom Heliport Krimml wurden alle Teilnehmer mit dem Blackhawk zum Ausstieg des Klettersteigs geflogen und dort mittels Winde vom Hubschrauber aus abgelassen. „Hier wurden besonders die verschiedensten Bergungen aus dem Klettersteig mit dem Zweibein geübt.
Gute Erfahrungen zu Einsatzmöglichkeiten des Zweibeins
Die Erkenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten des Zweibeins für Bergungen aus Felswänden, Dolinen sowie für Spaltenbergungen waren durchaus positiv“, erklärt Tritscher.
Nach dem Rückflug zum Heliport Krimml waren sich alle Teilnehmer bei der Abschluss Besprechung einig, „dass diese Art der Zusammenarbeit und des Austausches für beide Seite sehr wertvoll und bereichernd ist.“ Bewährt und als besonders wertvoll erwiesen, hat sich auch der neue Heliport Krimml: „Für Berg- sowie Katastropheneinsätze in der Tiroler bzw. Salzburger Grenzregion ist dieser enorm wichtig.“
„Herzlichen Dank für intensive Zusammenarbeit“
Der Bezirksleiter bedankt sich hierbei besonders bei „Smiley“. „Ich möchte mich außerdem beim Gebirgskampfzentrum der Wallnerkaserne Saalfelden für die Möglichkeit dieser intensiven Zusammenarbeit bedanken“, resümiert Bezirksleiter Bernd Tritscher, „besonders bei den Teilnehmern und Ausbildern des Heeresbergführer-Lehrganges unter Leitung von Matthäus Frühmann.“
Fotos: Bergrettung Pinzgau








































