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Auch Bergretter freuen sich über ein Danke!

Geschehen am letzten Samstag bei einem Einsatz am Frauenkopf...

(c)Archiv Bergrettung, Schiefer

Liebes Team der Bergrettung St. Gilgen!

Am vergangenen Samstag um die Mittagszeit befand ich mich in einer äußerst misslichen Lage unterhalb des Frauenkopfes. Ich hatte großes Glück mit drei Wanderern, die mir zur Hilfe geeilt sind und die Rettungskette ausgelöst haben. Dann kam Euer Team rundum euren Arzt mit seinem „Schatz“, der Name ist mir leider entfallen-ich hab die junge agile Dame aber auf eurem Bild in der Mitte entdeckt. Und dann ging eine echte schweißtreibende und aus meiner Sicht nicht ungefährliche Strapaze für Eure Mannschaft los.

Ich möchte euch meinen tiefsten Dank ausdrücken. Ihr setzt für andere euer Leben, euren Verstand und viel Herz ein. Größte Hochachtung dafür. Gerne würde ich sagen, ich werde auch Bergretterin, allerdings bin ich ja offenkundig nicht mal selbst in der Lage wieder gut vom Berg zu kommen. Also wohl keine wirklich so gute Idee. Der Schober samt Frauenkopf ist für mich immer besonders gewesen, weil ich immer wieder das Gefühl hatte, dass sich das Gelände rüber zum Frauenkopf verändert und die Aussicht spricht für sich. Allerdings ist meine Begeisterung für diesen Muggel nun erloschen. Trotz aller Bedachtsamkeit hat er mich abgeworfen.

Und dank meiner Ersthelfer, Eurem Team und bestimmt auch Schutz von oben, ist die Sache zwar unangenehm und schmerzhaft aber dennoch glimpflich ausgegangen. Ohne Euch alle wäre das anders gekommen. DANKE!!!

Ich schreibe vom Krankenbett im UKH mit Blick auf den Untersberg und die Festung, das Bein ist ziemlich böse mehrfach gebrochen und musste verschraubt werden. Tja, dumm gelaufen und dennoch Glück gehabt.

Der Roman ist beendet, aber mein Dank wird unendlich sein.
Danke für Euren selbstlosen Einsatz

Ab jetzt Förderin der Bergrettung!

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