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Bergrettung
 
Ein Teil der Mannschaft
mit Landesleiter
Downwash mit Bell 212 Winde
Erfolgreiche Teilnehmer
des A-Kurses mit Ausbilder
Neue Einsatzhundeführer
mit stolzen Ausbildern

Lawinenhunde der Bergrettung in Zauchensee 2017

Bei den Einsätzen der Salzburger Bergrettung sind sie unverzichtbar: Die Lawinenhunde. Sie sind schnell, effektiv und punktgenau in ihrer Anzeige von Verschütteten oder Vermissten. Sie alle haben eine aufwendige dreijährige Spezialausbildung zu absolvieren.

Vom 22.-28. Jänner fand wieder in Zauchensee/Altenmarkt ein Winterkurs der Lawinenhunde der Salzburger Bergrettung statt. 36 Bergretter trainieren mit ihren Vierbeiern den Notfall – das Aufspüren von verschütteten Lawinenopfern.

Möglichst schnell, möglichst präzise. Denn unter der Lawine geht es um Minuten. Auch für die Tiere ist das Schwerstarbeit und erst durch die intensive langjährige Ausbildung werden sie zu verlässlichen Helfern im Schnee. Doch nach wie vor gelten sie trotz aller moderner Techniken als die effektivsten und schnellsten Helfer. Höchstleistungen erbringen die Vierbeiner aber nur, wenn sie die angeborene Motivation am Suchen und Finden nicht verlieren.

Spielerische Ausbildung
Daher lernen die kleinen Welpen schon in den ersten 16 Lebenswochen die wichtigsten Arbeitsfelder ihres späteren Lebens kennen. Spielerisch und ohne Stress, ohne Druck und harte Unterordnung. Ein Junghund absolviert am Arm seines Besitzers den ersten Hubschrauberflug. Gelassen fährt der jüngste Hund schon mit im Sessellift, in der Gondel oder auf dem Pistengerät – das sind ebenfalls die wesentliche Transportmittel für Einsatzkräfte, die zu einem Lawinenabgang gerufen werden, besonders wenn kein Flugwetter herrscht.

 

Lilly, 9 Wochen
Heuer war in Zauchensee unsere neun Wochen alte Golden Retriever Hündin Lilly mit Ausbilder Franz Huttegger zum ersten Mal mit dabei. In diesem jungen Alter beginnt bereits die erste Arbeit auf einem Lawinenkegel, spielerisch natürlich.

 

Erstklassige Leistungen
Im hochalpinen Gelände übten die Einsatzhundeteams den Hubschrauberflug vom Bundesheer (mit einer Bell 212 aus Hörsching) an der Seilwinde und eine anschließende Verschüttetensuche in einem vorbereiteten „Lawinenfeld“ bei der Südwiener Hütte.

 

Erfolgreiche Prüfungen
Am Freitag war wieder Prüfungstag für alle A und B Hundeführer: Wir freuen uns besonders über sechs neue Einsatzteams für die Bergrettung Salzburg. 
Die Einsatzprüfung (B) absolvierten heuer Hundeteams aus Enzingerboden, Mittersill, Badgastein, Golling und Tamsweg. Wir gratulieren Andreas Schwaiger, Erik van Leerdam, Markus Egger, Conny Pfund und Arno Urbanek zur bravourös bestandenen Prüfung!


Besonders freuten sich die Bergretter und Lawinenhundeführer dass ihre Arbeit heuer in Zauchensee von sehr viel Prominenz beobachtet wurde. So kam etwa Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, Pongaus Bezirkshauptmann Harald Wimmer und Oberst Johannes Nussbaumer, Kommandant der Krobatin Kaserne.

Ebenso Hofrat Christian Schlegl, unsere Tierärztin Gabi Fidler und Bergrettungshunde-Kurat Pfarrer Bernhard Rohrmoser. Auch kam wieder Landesleiter Hausa Laireiter, Vroni Scheffer von Liftgesellschaft Zauchensee (vielen herzlichen Dank wieder für eure Unterstützung) und noch viele mehr auf Besuch zu unserer Staffel.

 

Text und Bilder: Maria Riedler

 
Link: Bericht ORF, Salzburg heute

Bericht Iris Wind, Kronenzeitung Salzburg -

 

pdf download Titelseite -

 

pdf download Bericht

 

 

Lawinenhunde-Winterkurs 2016 in Zauchensee

Unser Albert Rohrmoser (81 Jahre)
mit Lawinenhund Codi. Danke Albert!
Roland Wieland, einer der
Besten - bei uns!
Unser engagierter Schriftführer
und Einsatzleiter, Norbert Hasenauer

Viel realistische Training, ein Sucheinsatz und jede Menge Übungsmöglichkeiten bei unserem Winterkurs von 17.-23. Jänner in Zauchensee.

 

Mit dabei waren heuer so ziemlich alle - vom 17 Wochen alten Junghund bis zum erfahrensten Einsatzhundeteam.


Umfangreiches Programm - samt Einsatzübung

Auf dem Übungsprogramm stand heuer wieder einmal sehr viel: neben den üblichen „Routinetrainings von stressfreier Transport in Liften, Gondeln und Pistenfahrzeugen für die jüngeren Hunde gab es intensives Training für die Einsatzteams. Dazu wurde auch eine sehr realistische Nachtübung auf einem künstlichen Lawinenfeld mit zehn „Verschütteten“ durchgeführt, wo neben Menschen, Wärmeobjekte und LVS-Geräte vergraben wurden. Die Meldung zur Einsatzübung kam sehr realistisch; kurz vor dem Abendessen. Die Teams stiegen selbst zur Einsatzstelle auf und suchten in kürzester Zeit alle Vergrabenen.

 

„Die Leistungen waren schon bei den jungen Teams hervorragend“, so Referent Hannes Hirscher und Ausbildungsleiter Charly Egger. „Auch das gemeinsame Suchen aller am Einsatz beteiligten Hunde lief rasch und völlig stressfrei ab. Die Hunde waren nur am Finden interessiert, Ablenkungen wurden von ihnen ignoriert. So konnte die Übung - samt Aufstieg und Abfahrt - in absolut kürzester Zeit beendet werden.“

 

Nachdem es bei uns aber nicht nur Einsatzübungen, sondern zusätzlich natürlich auch ständig Einsätze gibt, waren wir während dieser Woche auch am Tauern bei einem Sucheinsatz! Vier von unserem Team suchten bei - 19 Grad in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und am Donnerstag Vormittag nach einem vermissten Snowboarder ....

Danke an euch!

In unserem Ausbildungsteam waren heuer Ausbildungsleiter Karl Egger, Herbert Deutinger, Christian Binggl, Norbert Hasenauer, Franz Huttegger, Roland Pfund, Herbert Bliem und Hans-Jörg Pfeiffer ehrenamtlich tätig. Die Bergrettungshundeteams der A- und der B-Gruppe absolvierten am Freitag eine souveräne Prüfung.

 

Erfolgreiche Prüfungen

Die Einsatzprüfung absolvierten heuer Hundeteams aus Altenmarkt, St. Johann, Strobl und Grossarl. Hier gratulieren wir Gerhard Reischl, Hans-Peter Kulterer, Heini Laimer und Georg Hettegger zur bravourös bestandenen Prüfung!

 

CANIS auf Besuch

Besonders freuten wir uns heuer über den Besuch von Michael Grewe von Canis bei unserem Kurs. Michael war mit zwei seiner Dozentinnen die ganze Woche bei uns und überraschte uns mit einem äußerst großzügigen Geschenk! Danke Michael!

 

Wir danken außerdem herzlichst unserer Staffeltierärztin Gabi Fidler und der Liftgesellschaft Zauchensee für die Unterstützung.

 

Ein ORF-Team und ein Kronenzeitung-Team begleiteten uns einen Tag! Danke an Claudia Nigl, Kurt Wimmer und Roland Wieland.
Danke Melanie Hutter, danke Iris Wind
(in ihrer Freizeit!) und Gerhard Schiel für euren Besuch! Ihr seid super ...

 

Text: Maria Riedler

Fotos: Maria Riedler, Roland Pfund und Andreas Schwaiger

 

 

Bericht Kronenzeitung

Vielen herzlichen Dank an Melanie Hutter für diesen Bericht!

PDF Download hier...

Winterkurs Bergrettungshunde 2015 in Zauchensee

Außenboardflüge an Winde
Anmarsch zur Einsatzarbeit
Aufstieg "Lawinenfeld"
12 Wochen und schon
am Lawinenkurs
Strahlende Gesichter nach A-
und B- Prüfungen
Bei der Ehrung von Albert
(45 Jahre) gab es
anhaltenden Applaus

33 Bergrettungshundeteams trainierten von 10.-17. Jänner in Zauchensee. 

Unter der Leitung unseres neuen Referenten Hannes Hirscher waren heuer viele Teams dabei: vom 12 Wochen alten Junghund bis zum erfahrensten Einsatzhundeteam auf der Lawine.

Die Junghunde, A- und B-Hundeführer waren eine Woche in Zauchensee, während die C und CW (Einsatzteams - Wiederholung) von Mittwoch bis Samstag die Gelegenheit zum intensiven Training bekamen. 

Bei besten Bedingungen wurde wieder einmal ein umfangreiches Programm absolviert und unsere Bergrettungshundeteams zeigten viele gute Leistungen. Seit längerer Zeit gab es heuer erstmals wieder eine eigene Junghundegruppe, da einige viel versprechende junge Talente von unserem engagierten Ausbildungsteam auf ihren „Naseneinsatz“ gut vorbereitet werden müssen. 

Viel Programm für alle

Auf dem Übungprogramm in Zauchensee stand unter anderem auch der stressfreie Transport in Liften, Gondeln und Pistenfahrzeugen für Junghunde. 

Heuer wurde intensiv mit Wärmeträgern als Suchobjekten trainiert (anstelle von echten Personen). Dazu wurde ein Loch im Schnee gegraben, das Suchobjekt (Bekleidungsstück) mit einem Wärmepack versehen und mit Schnee abgedeckt. Der Wärmepack bewirkt das Freisetzen von Duftstoffen, so wie bei einer verschütteten Person. Der wesentliche Vorteil ist, dass keine Personen mehr vergraben werden müssen und die Hunde eine extrem gute Nasenarbeit zeigen müssen. Zusätzlich dazu wurde auf eine sichere Anzeigearbeit (Verbellen!!) geachtet.

Reales Einsatzgeschehen

Für die Einsatzhunde-Teams gab es realistische Übungsszenarien und dazu wurde verstärkt alpine Ausbildung geleistet.

Einen ganzer Tag stand uns heuer erfreulicherweise wieder ein Team und Hubschrauber der HS-Staffel Aigen/Ennstal zur Verfügung (Alouette). Gemeinsam mit den absoluten Profis des Österreichischen Bundesheeres bekamen sowohl die jüngsten Hundeteams als auch die Einsatzhundeführerteam (Außenboardflüge samt anschließendem Lawineneinsatz) Einblick in das Realgeschehen.

Besonders diese stressreichen Situationen eines Hubschraubertransportes sind für uns als Vorbereitung für die wirklichen Einsätze extrem wichtig, da die Hunde so - von Beginn - an diese Situation gewöhnt werden, um im Falle eines Einsatzes konzentriert arbeiten zu können.

Die Bergrettungshundeteams der A- und der B-Gruppe absolvierten am Freitag eine souveräne Prüfung. 

Bei der Prüfung wurden allerdings Menschen vergraben und mussten von den Hunden rasch aufgespürt werden. Unsere Ausbilder waren von den heurig gezeigten Leistungen - mehrere Funde innerhalb allerkürzester Zeit - besonders angetan.

In unserem Ausbildungsteam waren heuer Ausbildungsleiter Karl Egger, Herbert Deutinger, Norbert Hasenauer, Franz Huttegger, Roland Pfund, Herbert Bliem und Christian Binggl ehrenamtlich tätig. 

Die Einsatzprüfung absolvierten heuer Hundeteams aus Grödig, Bischofshofen, Bad Hofgastein und Rauris; hier gratulieren wir Günther Brandstätter, Maria Riedler, Thomas Zeferer und Wolfgang Waraschitz zur bravourös bestandenen Prüfung!

Wir danken unserem Kuraten, Pfarrer Bernhard Rohrmoser, und seiner „Crew“, der uns sogar wieder mit „Rusty“ besuchte und eine Messe mit uns hielt. Staffeltierärztin Gabi Fidler kam nicht nur beruflich vorbei (DANKE Gabi), sondern nahm sich auch wieder für den Gemeinschaftsabend Zeit.

Herzlichen Dank an die Liftgesellschaft Zauchensee und natürlich besonders an unsere Vroni Scheffer! 

Bei einem gemütlichen Abschlussabend gab es heuer viele Auszeichnungen für langjährige Mitglieder unserer Bergrettungshunde-Staffel! 

 

Wir danken Melanie Hutter und der Kronenzeitung für deren Besuch - anbei der klasse Artikel!

 

Außerdem danken wir Günther Gann von Puls4 für seinen Besuch - der Beitrag hier ...

 

Hier noch ein Artikel in den Salzburger Nachrichten ...

 

 

Fotos: Gerhard Imlauer, Maria Riedler, Markus Egger