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Werfen: Aufwändige Bergung eines Paragleiter-Piloten

Werfener Bergretter bargen einen Wettkampf-Piloten aus einer gut 40 Meter hohen Fichte. Für die anspruchsvolle Bergung mussten alle Äste abgesägt werden.

Bergretter aus Werfen wurden am vergangenen Sonntag zur Bergung eines sehr erfahrener Paragleiter-Wettkampf-Piloten alarmiert.

Er musst aufgrund eines technischen Defektes seinen Notschirm ziehen. Sein Gurtzeug war während des Fluges an einer Seite gerissen.

„Der Pilot landete unverletzt am Gipfel einer mit etwa 40 Metern wirklich hohen Fichte“, erzählt Ortsstellenleiter Herbert Deutinger. Der sehr erfahrene Werfener Bergretter Georg Santner führte die Bergung durch. Dass Georg auch ein hervorragender Eiskletterer und Zimmerer ist, war bei dieser Aufgabe kein Nachteil – denn der Fichten-Bewuchs und die Fichten-Höhe von gut 40 Metern waren doch sehr fordernd. Alle Äste mussten von Georg beim Hinaufklettern abgesägt werden, damit er zum Schluss schließlich den Paragleiter-Piloten aus luftigen Höhen bergen konnte.

Zusätzlich wurde auch der Rettungsschirm und der Hauptschirm geborgen, „um weitere Fehl-Alarmierungen zu verhindern.“

Damit der Hauptschirm mit all seinen Leinen geborgen werden konnte, war es notwendig, fast bis zum Wipfel zu klettern. „Dieser wurde gekappt, der Hauptschirm und der Notschirm in eigenen Säcken verstaut und ebenfalls abgeseilt. Um solche Bergungen aus diesen Höhen möglichst schnell und sicher durchführen zu können, braucht es doch sehr erfahrene Bergretter“, resümmiert Deutinger, „Georg ist es als Zimmerer auch gewöhnt, in solch außergewöhnlichen Höhen sicher zu arbeiten.“

 

Fotos: Bergrettung Werfen

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