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Mittersill: Vier Deutsche in Felswand verstiegen

Vier deutsche Bergsteiger konnten gestern Nachmittag unverletzt geborgen werden. Sie waren beim Aufstieg auf den Gaisstein in felsiges Gelände geraten.

Gestern um 14:55 stiegen zehn Mann der Bergrettung Mittersill Richtung Gaisstein Bürglhütte / Gemeinde Stuhlfelden auf. Vier Deutsche hatten sich bei gutem Wetter beim Wandern auf den Gaisstein (2.366) in eine Felswand verstiegen. Einer der vier konnte noch nach oben aussteigen und einen Notruf absetzen.

Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten die Retter die etwa dreißigjährigen Bergsteiger aus Niederbayern und begannen mit der Bergung der beiden Männer und der auf einem Felsplateau stehenden bereits unterkühlten Frau.

"Eigentlich ist der Gaisstein ein einfach zu besteigender Berg", so Ortsstellenleiter Gerfried Walser. "Allerdings kann man auch bei einer scheinbar einfachen Tour, wenn man sich verirrt oder verletzt, durch Kälte und bei aufkommender Dunkelheit rasch in eine Notsituation kommen."

Leicht unterkühlt aber unverletzt traten die vier Bergsteiger dann mit den Bergrettern den Rückweg ins Tal an. Der Einsatz konnnte gegen 19:00 nach vier Stunden beendet werden.

Der Gaisstein ist der höchste Grasberg Europas in den Kitzbühler Alpen. In gut zwei Stunden lässt sich von der Bürglhütte aus der Gaisstein (2.366 m) besteigen. Beim Auf- und Abstieg sind alpine Fähigkeiten notwendig, da gerade im Gipfelbereich Absturzgefahr besteht. bergfex

Bilder: Bergrettung Mittersill

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