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KfV mahnt Wintersportler zur Vorsicht

Hunderte Spitalsbetten pro Tag für verunfallte Wintersportler. Beim Wintersport sei heuer besonders viel Vorsicht geboten, so das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Mit dieser Mahnung appelliert das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) angesichts der coronabedingt angespannten Lage in den Spitälern, sich beim Skifahren, Snowboarden und Tourengehen umsichtig zu verhalten. "Aus den Unfalldaten der letzten Jahre wissen wir, dass rund ein Drittel der beim Wintersport verunfallten Personen aufgrund der Verletzungsschwere stationär behandelt werden muss. Bei einer durchschnittlichen stationären Behandlungsdauer von 6 Tagen sind das, auch wenn man die Unfallzahlen gering ansetzt, immer noch hunderte Spitalsbetten die pro Tag, in der Wintersaison belegt werden – eine hohe Zusatzbelastung für die Spitäler."

Achtung Trainingsrückstand
Im vergangenen Pandemie-Winter hatten viele Österreicher nicht die Möglichkeit, wie gewohnt, in den Skiurlaub zu fahren. Besonders für ungeübte Skifahrer stellt der entstandene Trainingsrückstand eine Gefahr der. Mangelnde Kondition und eingerostete Fahrtechnik können schnell zu schmerzhaften Verletzungen, wie Knochenbrüche (54% aller Verletzungen beim Skifahren) sowie Sehnen- und Muskelverletzungen (32%), führen. Am häufigsten sind Knie (31%), Schultern (13%) und Unterschenkel (10%) betroffen (KFV, IDB Austria 2018-2020). Daher ist es heuer besonders wichtig, vor dem Skivergnügen Kraft und Koordination durch Skigymnastik aufzubauen.

Helm auf beim Rodeln – Kinder sitzen hinter dem Erwachsenen
Besondere Vorsicht gilt auch bei den belieben Rodel-Familienausflügen: Kopfverletzungen sind dabei keine Seltenheit, im Gegenteil, sie liegen bei den schweren Unfällen an erster Stelle. Ein Helm ist hier sowohl für Kinder als auch Erwachsene ein wichtiger Begleiter. Kinder sitzen hinter dem Erwachsenen sicherer als vorne.

 

36 Geborgene Personen
(2022 aktuell)
46 Einsätze
(2022 aktuell)
1466 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2022 aktuell)