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Hallein: Tödlicher Absturz

Die Halleiner Bergretter wurden am Samstagabend, kurz nach 21 Uhr alarmiert: Ein 78-jähriger Mann war vermisst gemeldet worden.

Der 78-Jährige konnte nur mehr tot aufgefunden werden. Halleiner Bergretter übernahmen die Bergung aus dem unwegsamen Gelände (Foto: Christian Schartner, Bergrettung Hallein)

Die Polizei in Hallein erhielt am Samstagabend, 25. Februar, etwa um 20 Uhr eine Vermisstenanzeige: Ein Mann gab an, dass sein 78-jähriger Vater gegen 14 Uhr mit seinem Pkw zum Blumenpflücken aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt sei. Eine Suche durch Familienangehörige im Bereich des Halleiner Wiestals verlief ergebnislos, weshalb sich der Sohn entschloss, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
Die Polizei veranlasste eine Handypeilung, eine Fahndung durch fünf Sektorstreifen (zehn Beamte) und dem Polizeihubschrauberteam der Libelle. Auch die Angehörigen beteiligten sich an der Suche.


Im Zuge dieser Suche konnte der neben der Wiestal Landesstraße abgestellte Pkw des Abgängigen gefunden und die nähere Umgebung abgesucht werden. Einige Meter neben der Straße wurde auf einem steilen Gehweg der Gehstock des Abgängigen gefunden.
Unter einer etwa sechs Meter hohen Felswand konnte der Vermisste nur mehr tot in einem Bachbett liegend gefunden werden.
Die Halleiner Bergretter bargen den 78-jährigen Mann mittels UT aus dem unwegsamen Gelände.
Am Einsatz waren 14 Bergretter beteiligt; dieser wurde gegen 23 Uhr beendet.

 

Foto: Bergrettung Hallein

 

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