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Bergrettung - Ukraine: Hilfe auf andere Art

Auch Pinzgauer Bergretter helfen im Ukraine Konflikt. "Es ist einfach überwältigend, was die Bergrettung abseits ihrer ursprünglichen Aufgaben auf die Beine stellen kann", freut sich Bezirksleiter Bernd Tritscher

"Es ist einfach überwältigend, was die Bergrettung abseits ihrer ursprünglichen Aufgaben auf die Beine stellen kann", freut sich Bezirksleiter Bernd Tritscher über die spontane Hilfsbereitschaft seiner Bergrettungskameraden auch über Landes- und Ländergrenzen hinweg.

"Am Abend rief mich der Bezirksleiter von Kitzbühel (LO Tirol) an. Im benachbarten Pillerseetal gäbe es eine spontane Hilfsaktion für die Ukraine, initiiert von der Firma Nothegger Transport und Logistk Gmbh. Und ob ich dies auch bei uns im Pinzgau weiterleiten könne", erzählt der Pinzgauer Bezirksleiter.

Nothegger Transport und Logistk Gmbh mit einer LKW Flotte von 800 Fahrzeugen europaweit, davon viele in der Ukraine, hatte eine spontane Hilfsaktion für die Ukraine  gestartet und die Logistik und den Transport übernommen.

Der Aufruf nach Hilfsmitteln wurde an die Pinzgauer Ortsstellen weitergeleitet. Innerhalb eines Tages sammelten die Pinzgauer Ortsstellen Winterbekleidung, Kinder- und Babysachen, Medikamente, Schlafsäcke, Isomatten, Verbandsmaterial.

"15 Busse fuhren vollgepackt nach St.Ulrich am Pillersee zur Sammelstelle der Firma Nothegger. Für mich ist diese spontane Hilfsbereitschaft und vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Bergrettung überwältigend", bedankt sich Bernd Tritscher bei seinen Kameradinnen und Kameraden der Bergrettung.

Immer wieder springen die Frauen und Männer der Bergrettung auch bei Notfällen außerhalb ihrer ursprünglichen Aufgabe ein, wie etwa bei Unwetterkatastrophen, Medikamenten- oder Krankentransporten.

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