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20-jähriger verstieg sich bei abendlicher Wanderung auf den Gaisberg

Elf Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle Salzburg rückten um 20.45 Uhr aus, um den Wanderer zu suchen und ihn aus seiner Bergnot am Kühberg zu retten.

In Salzburg hat sich ein 20-jähriger Deutscher auf seiner abendlichen Wanderung am Donnerstag vom Landeskrankenhaus auf den Gaisberg in der Dunkelheit verstiegen. Elf Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle Salzburg rückten um 20.45 Uhr aus, um den Wanderer zu suchen und ihn aus seiner Bergnot am Kühberg zu retten. Sie fanden den jungen Mann aus Niedersachen bei einem Wanderweg unverletzt vor und begleiteten ihn zur Gersbergalm. Von dort wurde er mit dem Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht.

 

„Der Mann hat richtig reagiert und die Einsatzkräfte alarmiert, als er sich nicht mehr weiter getraut hat“, schilderte Ortsstellenleiter Jens Reindl, der auch Einsatzleiter war. Der Wanderer wartete, bis Hilfe kam und setzte sich damit in der Finsternis keiner weiteren Gefahr mehr aus. Der Kühberg ist nicht zu unterschätzen. Der kleine „Vorberg“ zum Gaisberg weist steile und felsdurchsetzte Abbrüche auf. „Dort kann es richtig gefährlich sein“, verweist Reindl auf die Absturzgefahr, wenn man die Orientierung verloren hat. Der Bergrettungseinsatz wurde um 22.30 Uhr beendet. Auch die Berufsfeuerwehr Salzburg war vor Ort.

 

Fotos: Bergrettung Salzburg

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