Adidas INFINITE TRAILS spendete Bergrettung Gastein 3.000 Euro

15.09.26 Pongau

Die Summe kommt den Ortsstellen Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein zu gleichen Teilen zugute.

Sicherheit auf neuem Niveau: Bergrettung Gastein und adidas INFINITE TRAILS festigen langjährige Partnerschaft

Gastein/SalzburgerLand – Was als professionelles Sicherheitskonzept für eines der renommiertesten Trailrunning-Events der Alpen begann, hat sich über Jahre zu einer beispielhaften, tief verankerten Partnerschaft entwickelt: Die adidas INFINITE TRAILS und die Bergrettung Gastein – bestehend aus den drei Ortsstellen Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein – blicken auf eine herausragende, intensiv gelebte Zusammenarbeit zurück. Ein aktueller Höhepunkt dieser Kooperation bildete die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 3.000 Euro an die alpinen Rettungskräfte.

Vorreiterrolle bei alpiner Sicherheit: RECCO®-Reflektor als Pflichtausrüstung

Die Spendensumme resultiert direkt aus den Erlösen von RECCO®-Reflektoren-Verkäufen im Rahmen der Veranstaltung. Seit diesem Jahr geht das Organisationsteam der adidas INFINITE TRAILS neue Wege und nimmt eine klare Vorreiterrolle im Trailrunningsport ein: Der RECCO®-Reflektor wurde offiziell in die Pflichtausrüstung für alle Strecken (außer 15K) aufgenommen.

Der Reflektor kommt ohne Batterien sowie ohne Signal- oder App-Anbindung aus und ermöglicht den Einsatzkräften im Notfall eine punktgenaue Ortung im unwegsamen Gelände. Neben dem direkten Schutz am Renntag dient die Maßnahme vor allem der nachhaltigen Sensibilisierung (Mountain Awareness): Die Läuferinnen und Läufer sind somit auch bei privaten Trainingseinheiten in den Bergen stets optimal auffindbar.

Scheckübergabe und Anerkennung bei der Siegerehrung

Als Zeichen der Wertschätzung überreichten Race Director Mike Hamel und RECCO-Marketingleiterin Claudia Deneriaz im Rahmen der feierlichen Siegerehrung in der Alpentherme einen Scheck über 3.000 Euro. Die Summe kommt den drei Gasteiner Ortsstellen Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein zu gleichen Teilen zugute.

Gerhard Kremser, Bezirksleiter der Bergrettung Pongau und Mitglied der Ortsstelle Bad Gastein, nahm die Spende unter tosendem Applaus der Athletinnen und Athleten stellvertretend entgegen:

Höchster Standard im Operations Center

Die operative Zusammenarbeit am Rennwochenende basiert auf einer eingespielten Struktur: „Am Renntag waren mehr als 50 Einsatzkräfte der Bergrettung aus dem gesamten Gasteiner Tal mit vier Einsatzfahrzeugen und vier Quads im Einsatz, um ein Maximum an Sicherheit auf den hochalpinen Trails zu garantieren“, erklärte Kremser.

Eine zentrale Schnittstelle bildet dabei das Operations Center der Veranstaltung. Mit Norbert Trigler sitzt ein erfahrener Vertreter der Bergrettung direkt in der Einsatzzentrale, um das Rennen gemeinsam mit der Rennleitung, allen Hilfsorganisationen und dem Event Rescue Team zu steuern. Über eine eigene Notrufnummer erreichen verunglückte oder erschöpfte Athletinnen und Athleten direkt ortskundige Ansprechpartner, die Standorte auf der Rennstrecke unverzüglich lokalisieren und Rettungsmaßnahmen einleiten können.

Flankiert wird das Sicherheitskonzept durch präventive Aufklärungsarbeit: Im Vorfeld macht der INFINITE TALK Podcast die Abläufe und Herausforderungen der alpinen Rettung für ein internationales Publikum transparent, um das Bewusstsein für eigenverantwortliches Handeln im alpinen Raum nachhaltig zu schärfen.

 Über die Bergrettung Gastein:

Die Bergrettung Gastein umfasst die drei Ortsstellen Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein. Die ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter sorgen 365 Tage im Jahr für die alpine Sicherheit von Einheimischen und Gästen im gesamten Gasteinertal.