Zederhaus: Lawinenabgang mit Teilverschüttetem
Eine vierköpfige Skitourengruppe aus Linz löste bei ihrem Anstieg auf die Röthspitze (2413 m, Zederhaus) eine große Lawine aus. Ein Mann wurde dabei mitgerissen und teilverschüttet.
Die vier Linzer waren mittags im Aufstieg, „als bei einer Spitzkehre eine Wechte abbrach“, schildert Peter Gruber, Ortsstellen- und Einsatzleiter der Bergrettung Zederhaus. „Ein Skitourengeher wurde dabei Hunderte Meter weit mitgerissen und teilverschüttet. Die restlichen Begleiter konnten sich in Sicherheit bringen.“ Da die Lage und die Anzahl der Verschütteten zuerst unklar war wurden die Einsatzkräfte aus Zederhaus und Muhr samt Hundeführern verständigt. Das Team des Rettungshubschraubers Martin 1 war mit einem Hundeführer der Bergrettung rasch vor Ort. „Der Linzer war unbestimmten Grades verletzt und wurde ins Klinikum Schwarzach geflogen.“ Bergretter aus Zederhaus brachten seine Begleiter bis zur Bartlalm und das Team des Polizeihubschraubers Libelle flog sie ins Tal.
Schneebrett war rund 300 Meter lang und verlief durchs ganze Kar
Das Schneebrett wurde auf rund 2100 Metern abgerissen. Es verlief rund 300 Meter weit im Hochwald des sogenannten Kühkars und war etwa 250 Meter breit. Die Skitourengeher aus Oberösterreich waren gut ausgerüstet. Im Einsatz standen neben den Hubschrauberteams 29 Bergretter aus Zederhaus und Muhr, zwei Hundeführer der Bergrettung und Alpinpolizei.
Am heutigen Samstag wurden weitere Lawinenabgänge gemeldet; unter anderem auch in Muhr (Kareck), dabei wurden keine Personen verschüttet.
Fotos: BR Zederhaus und privat



























