Schwerstverletzter nach Lawinenabgang Kesselspitze
Ein Skitourengeher wurde am frühen Sonntagnachmittag bei einem Lawinenabgang im Bereich der Kesselspitze (Obertauern) teilverschüttet und schwerstverletzt.
Der Lawinenabgang am frühen Sonntagnachmittag war am Osthang der Kesselspitze auf rund 2300 Metern. „Die fünfköpfige Skitourengruppe aus Österreich hat das Schneebrett selbst ausgelöst“, schildert Einsatzleiter Christian Binggl aus Obertauern die Situation: „Der teilverschüttete Mann war als zweiter der Gruppe bei der Abfahrt, als er die Lawine um 12.25 Uhr auslöste.“
Begleiter gruben Teilverschütteten aus
Seine Begleiter konnten den Verschütteten – es schaute eine Hand heraus – rasch orten und gruben ihn aus.
Die alarmierten Einsatzkräfte – Bergretter aus Obertauern, das Rettungshubschrauberteam C14 und ein Polizeihubschrauberteam – waren rasch vor Ort und der Schwerstverletzte wurde vom Notarzt und Rettungssanitätern versorgt und anschließend ins Unfallkrankenhaus Salzburg ausgeflogen. Das Polizeihubschrauberteam flog die unverletzten Begleiter ins Tal, der Einsatz um 15.30 Uhr beendet.
Das Schneebrett war rund 60 Metern breit und 300 Meter lang. Im Einsatz standen 13 Bergretter aus Obertauern, drei Hundeführer der Bergrettung, das Rettungshubschrauberteam C14, Libelle Oskar und Alpinpolizei.
Fotos: Bergrettung Obertauern
























