Neukirchen: Lawinenabgang auf der Hohen Fürleg

18.05.26 Einsätze

Eine Person wurde dabei teilverschüttet, blieb aber unverletzt. Die Skitourengeher wurden vom Team des Polizeihubschraubers geborgen und ins Tal gebracht.

Die Bergrettungsortsstellen Neukirchen am Großvenediger und Mittersill wurden am Montag, 18. Mai, um 14.14 Uhr alarmiert: Zwei Skitourengeher aus Deutschland haben bei der Abfahrt vom Gipfel der Hohen Fürleg (3.243 Meter Seehöhe, Hohe Tauern) noch im Gipfelbereich eine 80 Meter breite und 300 Meter lange Lawine ausgelöst, die Anriss-Höhe betrug zirka 80 Zentimeter, wie der Einsatzleiter der Bergrettung Neukirchen am Großvenediger, Albert Kogler, schildert. 

Ersten Informationen zufolge löste sich das Schneebrett, als die beiden den etwa 35 bis 40 Grad steilen NO-Hang querten. Sie wollten in Richtung Habachtal abfahren. Eine der beiden Männer wurde von der Lawine mitgerissen und zum Teil verschüttet. Er konnte sich selbst befreien. Sein Begleiter, der von der Lawine nicht erfasst wurde, setzte einen Notruf ab.  

Ebenfalls alarmiert wurden Teams der Bergrettungs-Hundestaffel, der Notarzthubschrauber Martin 6, die Alpinpolizei (AEG) und der Polizeihubschrauber Libelle. 

Bergung durch Polizeihubschrauberteam

Die beiden Skitourengeher wurden vom Team des Polizeihubschraubers ins Tal geflogen. „Die Zusammenarbeit mit der AEG ist sehr gut verlaufen“, bedankte sich Kogler bei den Einsatzkräften. Der Einsatz konnte rasch beendet werden.

Zwölf Bergrettungskräfte aus Neukirchen und ca. neun aus Mittersill waren zum Einsatz ausgerückt. Hundeteams der Bergrettung hielten sich einsatzbereit. 

Fotos: Alpinpolizei/Andi Schlick