Unsere Mantrailer-Teams absolvierten Trail-Tage
Das anspruchsvolle Programm mit einigen „Einsatztrails“ erstreckte sich über drei Tage für unsere Personenspürhunde-Teams.
Bushaltestellen, Zugstationen, belebte Eintrittsbereiche oder Parkplätze: für unsere vier Mantrailer-Teams standen an drei Tagen viele Herausforderungen, wie schwierige Abgänge, am Trainingsplan. „Es war uns eine ausdauernde Arbeit mit langen Suchstrecken genauso wichtig wie knackige Abgangspunkte mit viel ablenkenden anderen Gerüchen“, sagt Ausbildungsleiter und Trailer Christian Binggl (Obertauern).
Er und Referent Thomas Zeferer (Hofgastein), Georg Hettegger (Großarl) und Maria Riedler (Bischofshofen) absolvierten an diesen Tagen alte Geruchsspuren, schwierige Kreuzungen samt kontaminierten Geruchsmaterial. Teilweise war es für die Teams aufgrund der Temperaturen und der Einsatzbedingungen schwierig, „trotzdem zeigten unsere Hunde sehr akzeptable Leistungen“, freut sich Binggl.
Wir bedanken uns noch einmal herzlichst bei allen Trail-Legern!
Was ist Mantrailing?
Seit 2007 trainiert in Salzburg eine kleine Gruppe aus den Reihen der Bergrettung Salzburg diese spezielle, individuelle Personensuche. Der grundlegende Unterschied zwischen einem Personenspürhund und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und muss und sich trotz vieler „Verleitungen“ ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.
Beim Mantrailing werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht, und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit.Ein Mensch verliert ständig Hautschuppen – in jeder Minute Tausende. Die Hautpartikel werden verwirbelt und verstreut, wenn der Mensch sich bewegt. Zusätzlich kommen Einflüsse wie Witterung und weiteres hinzu, die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Geruchsspur verantwortlich sind. Entscheidenden Einfluss hat ebenso die Landschaft bzw. Umgebung.


































