Landesrätin Daniela Gutschi zu Besuch in der Landesgeschäftsstelle

03.02.26 ÖBRD

Die Landesrätin gewann einen ganz persönlichen Einblick in die Bergrettung.

Bei dem Besuch in der Landesgeschäftsstelle in der Sterneckstraße in der Stadt Salzburg am 3. Februar lernte die für Rettungswesen zuständige Salzburger Landesrätin Daniela Gutschi die neue Führungsriege des Österreichischen Bergrettungsdienstes, Landesorganisation Salzburg, kennen. Gutschi bedankte sich für den konstruktiven Austausch und das große Engagement der Bergretterinnen und Bergretter im Land Salzburg, um Menschen in Bergnot zu helfen. „Danke an alle Ehrenamtlichen, ohne sie ging es nicht“, hob die Landesrätin den gesellschaftlichen Wert der Bergrettung hervor. Das Land Salzburg unterstützte die Salzburger Bergrettung im Jahr 2025 mit insgesamt 974.681 Euro. 

Der erste stellvertretende Landesleiter der Salzburger Bergrettung, Wolfgang Gadermayr, erläuterte das Drei-Säulen-Prinzip zur Finanzierung der Bergrettung, das auch den Landesrettungs-Euro beinhaltet, und skizzierte die Organisation der Bergrettung und den Einsatzablauf. „Wir können der Bevölkerung die Sicherheit geben, dass wir niemand in den Bergen zurücklassen, auch wenn die Bedingungen schwierig sind. Die Teams der Notarzthubschrauber und der Flugeinsatzstelle der Polizei unterstützen uns sehr, auch bei Sucheinsätzen“, bedankte sich Gadermayr für die gute Zusammenarbeit. Frauen in der Bergrettung seien eine große Bereicherung für das ganze Team, begrüßte Gadermayr, dass immer mehr Frauen der Bergrettung beitreten.   

Der zweite stellvertretende Landesleiter Joachim König gab einen Überblick über den Katastrophenhilfszug, der derzeit in den Bezirken installiert wird und aus Bundesmitteln finanziert wird. Landesleiter Richard Freicham betonte, welch hervorragende Arbeit Geschäftsstellenleiter Manfred Grabner und sein dreiköpfiges Team leistet, wofür er sich ebenso bedankte wie auch bei allen ehrenamtlichen Bergrettungskräften, die sich für ihre Ausbildung, die auch drei einwöchige Kurse beinhalten, extra Urlaub nehmen. Gleichzeitig sei das Verständnis vieler Arbeitgeber groß, sage Freicham, so dass Ehrenamtliche ihren Arbeitsplatz verlassen können, um zu Einsätzen auszurücken. Eine große Stütze seien auch die Altbergretter, die vor allem unter der Woche eine große Hilfe für die Ortsstellen seien, ergänzte Grabner. „Sie haben einen großen Erfahrungsschatz und kennen das Gelände gut“, hob auch der stv. Landesleiter König die Vorteile hervor. 

Auch Wasserrettung und Höhlenrettung zu Besuch

Manfred Grabner führte die Landesrätin durch die Büroräume der Bergrettung in der Sterneckstraße. Dabei erklärte er, wie vorteilhaft es sei, dass das Rote Kreuz und die besonderen Rettungsorganisationen Bergrettung, Höhlenrettung und Wasserrettung unter einem Dach beheimatet sind. Das schaffe kurze Wege zueinander und fördere die Zusammenarbeit untereinander. Diese Meinung vertraten auch die Landesleiterin des Salzburger Höhlenrettungsdienstes, Monika Feichtner, sowie der Präsident der Salzburger Wasserrettung, Markus Zainitzer und Vizepräsident Alexander Gaigg, die ebenfalls der Geschäftsstelle einen Besuch abstatteten.

Fotos: Land Salzburg/Franz Neumayr, Bergrettung Salzburg/Vera Reiter