Einsatz Bergrettung Grödig: Erschöpfte Person am Untersberg gerettet

04.04.26 Einsätze

Die Wanderin blieb am Reitsteig unterhalb der Frauenwände im Schnee stecken.

Die Studentin aus China im Alter zwischen 20 und 25 Jahren wollte während ihres Osterurlaubes in Salzburg am Ostersamstag auf den Untersberg wandern. Weil sie am Reitsteig unterhalb der sogenannten „Frauenwände“ auf rund 1.200 Meter Seehöhe im Schnee stecken geblieben ist und durchnässt war, setzte sie um 15.30 Uhr einen Notruf ab. 

Sieben Bergrettungskräfte der Ortsstelle Grödig und das Team des Polizeihubschraubers Libelle rückten zum Einsatz aus. Aufgrund des Nebels konnte das Hubschrauberteam keine Taubergung an der Stelle, an der sich die Frau befand, durchführen.

Bergretter fuhren mit der Seilbahn auf den Untersberg, stiegen von der Bergstation (1.776 Meter Seehöhe) zunächst zu Fuß ab und seilten sich dann zu der in Bergnot geratenen Wanderin ab. 

„Sie war unverletzt, aber sie sagte, dass ihr kalt sei. Wir versorgten sie mit trockener Kleidung und stiegen mit ihr bis unter die Nebelgrenze ab“, schildert Ortsstellen- und Einsatzleiter Alexander Schweiger, der auch stellvertretender Bezirksleiter der Bergrettung im Flachgau ist. 

Unterhalb der Nebelgrenze konnte das Hubschrauberteam eine Taubergung durchführen und die Wanderin anschließend ins Tal fliegen.

Der Einsatz wurde um 19.14 Uhr beendet. 

Fotos: Bergrettung Grödig