St. Gilgen: Wanderin am Plombergstein abgestürzt

07.10.26 Einsätze

Die Frau hatte Glück, fast wäre sie über eine 20 Meter hohe Felswand gestürzt.

Eine Wanderin aus Taiwan ist am Mittwochvormittag, 7. Oktober, bei einer Wanderung am Plombergstein in St. Gilgen etwa 60 Meter unterhalb des Gipfels am Laub ausgerutscht und über eine Böschung abgestürzt. „Sie zog sich Abschürfungen zu“, schildert Ortsstellen- und Einsatzleiter Christian Rauter. Die Touristin hatte großes Glück. Wäre die Frau noch einen Meter weiter hinunter gefallen, wäre sie über eine 20 Meter hohe Felswand gestürzt. 

Die Verletzte kontaktierte per Handy ihre Unterkunftgeberin und schickte ihr Fotos von den Verletzungen. Die Quartiergeberin informierte die Polizei, die wiederum die Bergrettung St. Gilgen um 10.40 Uhr alarmierte. Sieben Bergretter rückten zum Unfallort aus. Dieser befand sich in der Nähe der Mehrseillängen-Klettertour „Juniperus“. 

„Wir sind rund 120 Meter abgestiegen und haben die Verunfallte per Mannschaftsflaschenzug am Seil hinaufgezogen“, sagte Rauter. Anschließend stieg die Frau selbstständig in Begleitung der Bergretter ins Tal ab und begab sich in ihre Unterkunft. 

Nach zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Bergrettung St. Gilgen rückte in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Einsätzen aus, um Verunfallte zu bergen – etwa am Zwölferhorn, am Pillstein, auf der Eisenau und am Postalm-Klettersteig.  

Fotos: Bergrettung St. Gilgen