Einsatzreicher Samstag für die Bergrettung St. Gilgen

03.10.26 Einsätze

Die Bergrettungskräfte rückten zu Verunfallten am Pillstein, auf der Eisenaualm und am Zwölferhorn aus

Nach einem sehr einsatzreichen vergangenen Wochenende mit drei Einsätzen innerhalb 24 Stunden war auch der heutige Samstag für uns als Bergrettung St. Gilgen wieder ein besonders intensiver Tag.

Assistenzeinsatz Zwölferhornlauf

Bereits in den frühen Morgenstunden waren wir beim alljährlichen Zwölferhorn-Berglauf des VSG St. Gilgen im Assistenzeinsatz und sorgten entlang der Strecke für die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer. Die tolle Veranstaltung sowie unser Einsatz konnte erfolgreich und zum Glück ohne Vorkommnisse abgeschlossen werden.

Einsatz am Pillstein

Für unsere Einsatzkräfte war der Tag damit allerdings noch nicht vorbei: Gegen frühen Nachmittag wurden wir direkt vom Zwölferhorn am Pillstein alarmiert. Ein Wanderer konnte aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Tour nicht mehr selbstständig fortsetzen und benötigte Hilfe, um sicher zur Bergstation der Zwölferhorn-Seilbahn zu gelangen. Nach der Patientenbeurteilung durch unseren Arzt, fuhren wir den Wanderer zur Zwölferhorn-Seilbahn, von welcher er selbstständig ins Tal fahren konnte. 

Wanderin bei der Eisenaualm gestürzt

Noch während dieses Einsatzes erreichte uns bereits die nächste Alarmierung von der Eisenaualm. Eine Wanderin war gestürzt und hatte sich dabei an der Schulter verletzt. Nach Abschluss des ersten Einsatzes machten wir uns direkt auf den Weg zur Eisenaualm, wo unser Notarzt die medizinische Erstversorgung übernahm. Da die Patientin unter starken Schmerzen litt, wurde sie noch direkt am Weg ins Tal mit schmerzlindernden Medikamenten versorgt. Im Tal übergaben wir dann die Wanderin zur weiteren Versorgung an das Rote Kreuz Strobl.

Wanderer am Zwölferhorn gestürzt

Nach einer kurzen Pause und einer kleinen Stärkung in unserer Ortsstelle wurden wir dann zum dritten Einsatz des Tages gerufen. Ein Wanderer hatte beim Abstieg vom Zwölferhorn in Richtung St. Gilgen Schwierigkeiten. Ein aufmerksamer Hüttenwirt bemerkte den Wanderer, welcher sich nach einem Sturz Verletzungen am Arm zugezogen hatte und alarmierte frühzeitig die Bergrettung, da er Schlimmeres verhindern wollte. Daraufhin machten wir uns auf den Weg zu den Wanderern und begleiteten sie sicher zurück ins Tal. 

Damit ging für unsere Einsatzkräfte ein außergewöhnlich langer und intensiver Samstag zu Ende. Insgesamt waren unsere Bergretterinnen und Bergretter an diesem Samstag mehr als 12 Stunden durchgehend unterwegs – vom Assistenzeinsatz beim Berglauf über drei aufeinanderfolgende Einsätze bis zur sicheren Rückkehr aller Beteiligten. 

Bericht: Pascal Schöberl

Fotos: Bergrettung St. Gilgen