Bischofshofen: Material und Geländeschulung für neue KAT-FZ

03.07.26 Ausbildungen

Im Krisen- und Katastrophenfall ist der Bergrettungsdienst Österreich bei Großereignissen, wie Unglücksfällen und möglichen anderen Katastrophen ein wesentlicher Teil der Hilfeleistung und Bekämpfung.

So wird auch die Bergrettung Salzburg in der Zukunft bei Naturgefahren wie Hochwasser, Muren, Extremschneeereignissen, Waldbränden oder Lawinen verstärkt herangezogen werden. Der Bergrettungsdienst soll nicht nur unterstützend tätig sein – bei Transport, Versorgung, Ausbildung oder Verbindung -, sondern wird auch dafür extra ausgestattet und geschult.

Top-Ausstattung – auch für Patiententransport

Dazu gehört eine neue Ausstattung mit speziellen Fahrzeugen, wie einem LandroverDefender130 für die Bezirke. Im Tennengau ist dies die Ortsstelle Hallein, im Pongau die Ortsstelle Bischofshofen. In der nahen Zukunft sollen noch der Lungau mit der Ortsstelle Zederhaus und der Pinzgau folgen. Die Landrover Defender130 sind bereits in Hallein und Bischofshofen im Einsatz. Einige Eckdaten zum Einsatzfahrzeug: 8 Sitze für Mannschaftstransport, Dachträger mit Box, rascher Umbau für Liegendtransport eines Patienten. Zum Katastrophen-Einsatzfahrzeug werden in Folge noch spezielle Anhänger mit zusätzlichen wichtigen Ausrüstung- und Einsatzmaterialien ergänzt und bereit gestellt.

Ständige Schulungen wichtig

In der „Schwerpunkt-Ortsstelle“ Bischofshofen ist für das „KAT-HI-Modul“ eine eigene Garage vorgesehen. Für diese Neuausstattung muss auch immer wieder geübt werden, wie dies in Bischofshofen nun regelmäßig der Fall ist.

Nach Übungsende am Hochgründeck haben wir selbstverständlich bei „unserem“ Hüttenwirt und Mitglied der Bergrettung, Hermann Hinterhölzl jun. (Heinrich-Kiener Haus), vorbeigeschaut.

Fotos: BR Bischofshofen/Riedler