Rauris: Nächtliche Alarmierung – erschöpfte Tourengeher auf 3100 Metern
Zwei Skitourengeher konnten bei einer absturzgefährdeten Stelle im Bereich des Krumlkeeskopf (3100 m, Goldberggruppe) nicht weiter. Die Bergung gelang durch das Rettungshubschrauberteam RK1 per Winde.
Die Bergrettung Rauris bekam um 21.29 Uhr die Alarmierung, dass zwei Skitourengeher in steilem und felsdurchsetztem Gelände auf gut 3100 Metern nicht mehr weiter konnten. Die zwei Männer waren im Bereich des Krumlkeeskopf (Goldberggruppe) im absturzgefährdeten Gelände: „Die zwei Männer aus Österreich und Holland hatten eine Übernachtung im Otto-Umlauft-Biwak geplant“, so Wolfgang Rohrmoser, der Ortsstellen- und Einsatzleiter von Rauris. „Sie waren gut ausgerüstet aber konnten spät am Abend kurz vor der Biwakschachtel bei einer technisch schwierigen Stelle ihren geplanten Weg nicht weiter verfolgen und in die Nordflanke ausweichen. Daher blieben sie erschöpft und unterkühlt in dem 40-45 Grad steilen und absturzgefährlichen Gelände stecken.“ Die Rauriser Bergretter forderten den nachtbergefähigen Rettungshubschrauber RK1 aus Fresach (Kärnten) an, da ein Aufstieg der terrestrischen Einsatzkräfte an die vier Stunden gedauert hätte.
„Aufgrund der sehr guten Sichtverhältnisse bei Vollmond und wenig Wind, gelang es dem Team des Rettungshubschraubers die beiden Bergsteiger mittels Windenbergung aus dem Gelände zu holen und ins Tal zu bringen.“ Im Einsatz standen neben dem Team des Rettungshubschraubers RK1, fünf Bergretter aus Rauris sowie die Alpinpolizei.
Fotos: Bergrettung Rauris




















