Lungau: Mehrere Verletzte bei zeitgleichen Einsätzen
Die Mitglieder der Bergrettung Tamsweg rückten am 1. Jänner nachmittags gleich zu zwei nahezu zeitgleichen Einsätzen im Raum Bundschuh–Schönfeld aus.
Der erste Einsatz ereignete sich im Bereich des Großen Königstuhls (2336 m). Drei junge deutsche Wanderer waren im alpinen Gelände unterwegs, als es beim Abstieg zu mehreren Stürzen kam. Der Unfall wurde von zwei Skitourengehern beobachtet, welche umgehend den Notruf absetzten und zu den Verunfallten aufstiegen, um Erste Hilfe zu leisten. In weiterer Folge rückten zehn Einsatzkräfte der Bergrettung Tamsweg inklusive Quad aus. Zusätzlich standen die Rettungshubschrauber C11 (Kärnten) und C99 (Salzburg) im Einsatz. Die schwer verletzte Person wurde per Hubschrauber in das Krankenhaus Klagenfurt geflogen, die beiden Begleiter ins Tal nach Schönfeld gebracht.
Zeitgleich Alarmierung im Bereich Schilchernock
Nahezu zeitgleich kam es im selben Einsatzgebiet, im Bereich Schilchernock (2.270 m), zu einem weiteren Einsatz. Eine Skitourengeherin aus Oberösterreich stürzte bei der Abfahrt in Richtung Karneralm und zog sich dabei eine schwere Beinverletzung zu. Da zunächst kein Rettungshubschrauber verfügbar war, wurde durch die Alpinpolizei das Team des Polizeihubschraubers „Libelle“ zu einem Aufklärungsflug angefordert, um die verletzte 53-Jährige zu lokalisieren. Nach der Übergabe der zuvor geborgenen Verletzten im Talbereich an die Bergrettung Tamsweg konnte der Rettungshubschrauber C99 die Erstversorgung der Skitourengeherin am Schilchernock übernehmen und diese in die Landesklinik Tamsweg transportieren. Die übrigen Mitglieder der Skitourengruppe fuhren selbstständig ins Tal ab.
Rasche Abarbeitung der zwei Einsätze
„Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen Bergrettung, Alpinpolizei und den beiden Hubschrauberbesatzungen konnten beide Einsätze rasch und erfolgreich abgearbeitet werden“, so Einsatzleiter Robert Stecker von der Bergrettung Tamsweg. Im Einsatz standen insgesamt zwei Alpinpolizisten, das Hubschrauberteam des Polizeihubschraubers Libelle, die beiden Rettungshubschrauber C11 und C99 sowie zehn Einsatzkräfte der Bergrettung Tamsweg. Sie konnten die Einsätze um 19.38 Uhr beenden.
Fotos: Bergrettung Tamsweg und Heinz Michael





















