Wenn Hunde fliegen lernen
Am Samstag, 25. März, konnten drei junge Salzburger Bergrettungshundeteams an einem Training an der Station RK-1 der ARA-Flugrettung in Fresach (Kärnten) teilnehmen.
Nach einer Sicherheitseinweisung erfolgten theoretische und praktische Erklärungen zum Bergeverfahren mittels Rettungswinde. Bei diesem Verfahren werden verunfallte Personen oder in unserem Fall Hundeführer und Hund von der Hubschraubercrew am Boden aufgenommen. Anschließend konnte das Einweisen des landenden Hubschraubers geübt werden. Dabei muss der Hundeführer darauf achten, dass der Hund ruhig an seiner Seite bleibt. Nach einem kurzen Flug an Bord in das Übungsgebiet wurden Hundeführer und Hund im steilen Gelände abgesetzt. Dabei setzt der Hubschrauber lediglich mit einer Kufe auf, damit die Mensch-Hunde-Teams aussteigen können und fliegt anschließend wieder davon. Anschließend wurde der Flugretter per Rettungswinde zu Boden gelassen, um Hundeführer und Hund aufzunehmen. Danach wurde der Flugretter gemeinsam mit Hundeführer und Hund zurück an Bord des Hubschraubers gezogen. Nachdem die Mensch-Hunde-Teams wieder sicher an Bord waren, erfolgte der Rückflug zum Stützpunkt.
Nicht nur der
Hubschrauberflug selbst, sondern insbesondere auch der Lärm und das spezielle
Bergeverfahren stellten die Bergrettungshundeteams vor eine anspruchsvolle
Herausforderung.
Ausbildungen am
Hubschrauber sind sehr kostenintensiv und finden daher nur selten statt. Unser
großer Dank geht an die Crew vom RK-1 der ARA-Flugrettung, die das im Rahmen
ihres alljährlichen Frühjahrs-Windentrainings ermöglicht hat!
Mit festem
Pfotendruck,
Berti, Emma und Major
mit ihren Hundeführern

























