RASCHE HILFE FÜR VERLETZTE SKITOURENGEHERIN AM HOHEN ZINKEN

19.01.21 Einsätze

Am Sonntag haben Bergretter der Ortsstelle Salzburg eine verletzte Skitourengeherin vom Hohen Zinken in der Osterhorngruppe geborgen. Sie mussten heuer bereits zum vierten Mal ausrücken.

Die 32-jährige Salzburgerin ist bei der Abfahrt zu Mittag gestürzt und hat sich eine schwere Beinverletzung zugezogen. Zwei Bergretter, die ebenfalls am Berg unterwegs und in Alarmbereitschaft waren, leisteten der Verunfallten Erste Hilfe und alarmierten zur Bergung der Frau weitere Bergretter der Ortsstelle Salzburg, die heuer bereits zum vierten Mal ausrücken mussten.

Die schlechten Wetterverhältnisse ließen eine Hubschrauberbergung nicht zu. Die Salzburgerin wurde in einer Vakuummatratze mit einer Universaltrage bei Nebel und Schneefall abtransportiert. Ein Bergrettungsarzt der Ortsstelle Salzburg leistete auf der Genneralm auch noch ärztliche Hilfe. Anschließend wurde die Salzburgerin von den Bergrettern ins Tal nach Lämmerbach in Hintersee gebracht und dort den Sanitätern des Roten Kreuzes übergeben, die sie mit dem Rettungswagen ins Spital brachten. Der Einsatz konnte nach etwa vier Stunden beendet werden. 

Der Unfall habe gezeigt, wie notwendig der Bereitschaftsdienst der Ortsstelle Salzburg auf der Genneralm an diesem Wochenende war, sagte Truppführer und stellvertretender Ortsstellenleiter Wolfgang Maschits.

Bei dem Nebel und Schneefall konnte der Rettungshubschrauber nicht landen. Das bedeutet oft eine längere Bergungsdauer, weil die Bergretter sich nach der Alarmierung von ihrem Wohnort aus auf den Weg zum Einsatzort machen müssen. Da sich aber einige Bergretter aufgrund ihres Truppdienstes in der Nähe aufhielten, „war eine schnellere Bergung möglich“, erklärte Maschits. Die Genneralm ist im Winter ein beliebtes Skitourengebiet.

Bilder: Bergrettung Salzburg