Schwerpunktübung Pinzgau 2022

Am Samstag, 15.10.2022, fand in Saalbach Hinterglemm in Zusammenarbeit mit den Hinterglemmer Bergbahnen, der Bergrettung, dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Polizei eine Schwerpunktübung bei der Zwölferkogel Nordbahn statt.

Übungsannahme war ein Klemmenbruch bei der Zwölferkogel Nordbahn, der einen Stillstand der Seilbahn auslöste. 50 Personen, ein Baby und ein Hund waren in der Seilbahn eingeschlossen. Die Bahn ist zwei Kilometer lang und führt mit einem Höhenunterschied von 1.000 Höhenmetern über sehr unwegsames und schwieriges Gelände.

„Die Übung wurde realitätsnah als Alarmübung der unterschiedlichen Einsatzorganisationen durchgeführt. Neun Bergetrupps der Saalbacher- und Hinterglemmer Bergbahnen führten die Bergung aus den Gondeln durch. Sie seilten die Personen auf den Boden ab, wo sie Bergretter übernommen und teilweise gesichert zu den verschiedenen Sammelpunkten geleitet und dem Roten Kreuz übergeben haben. Das Rote Kreuz versorgte alle Personen wenn notwendig medizinisch und psychologisch. Die Freiwillige Feuerwehr Saalbach leerte in Talnähe mittels Drehleiter zwei Gondeln“, beschreibt Bezirksleiter Bernd Tritscher den Übungsablauf.

„Der erstmalige Einsatz einer Drohne durch die Polizei bei einer solchen Übung hat sich bestens bewährt. Auch die Zusammenarbeit und Kommunikation aller Einsatzorganisationen lief problemlos“, freut sich der Pinzgauer über die erfolgreiche und unfallfrei abgelaufene Bezirksübung.

Der Übungsablauf und mögliche Verbesserungsmaßnahmen wurden von den Einsatz- und Gruppenleitern im Anschluss nochmals genau durchbesprochen.

Bezirksübung Pinzgau Nord, 2020

Am Samstag, 8. August 2020 nahmen etwa 50 Bergretter aus den Pinzgauer Ortsstellen Dienten, Saalfelden & Maria Alm, Lofer & Weißbach, Unken und Leogang an der Sommerbezirksübung Pinzgau NORD im Bereich Hirscherwald bei Leogang teil.

Übungsschwerpunkt für die Pinzgauer Bergretter war dieses Jahr das Üben von Bergetechniken unter Verwendung des Dyneema Seiles und von Standplatzverankerungen.

Der Dank von Bezriksleiter Bernd Tritscher galt allen Bergrettern für die zahlreiche Teilnahme sowie Ortsstellenleiter Hans Embacher und den beiden Ausbildungsleitern Manuel Margesin und Christoph Embacher (Stv.) für die perfekte Durchführung der Großübung. Organisiert wurde die Bezirksübung dieses Jahr von der Ortsstelle Leogang. Die Übung dauerte etwa sechs Stunden.

 

Bezirksübung 2020 Pinzgau Süd

Bezirksübung Oberpinzgau im Rettenbachgraben in Mittersill, 20. Juni 2020

Am Samstag, 20. Juni 2020 nahmen 56 Bergretter aus den Pinzgauer Ortsstellen Krimml, Neukirchen, Enzingerboden und Mittersill an der Sommerbezirksübung Pinzgau Süd teil. Mit dabei waren dieses mal auch die Retter der Bergrettungsspezialgruppe Canyoning Süd unter der Leitung von Ingo Gugl. Thema für die Canyoninggruppe war eine Begehung des Baches, der als Canyoningroute eingetragen ist, um für Notfälle gerüstet zu sein.

Übungsszenario für die Pinzgauer Bergretter war, dass ein verletzter Canyoninggeher im mittleren Bereich des Rettenbachs versorgt und anschließend über den gesamten Bachlauf geborgen werden musste. Dabei wurde auf vier verschiedenen Stationen Seiltechnik geübt. Zwei Mann der Polizei unterstützten den „Einsatz“ mit einer eine Drohne.

Bezirksleiter Bernd Tritscher, der ebenfalls bei der Übung dabei war, bedankte sich bei allen Bergrettern für die zahlreiche Teilnahme sowie bei Ortsstellenleiter Martin Islitzer für die perfekte Durchführung der Großübung. Organisiert wurde die Bezirksübung dieses Jahr von der Ortsstelle Mittersill. Die Übung dauerte etwa sieben Stunden.

Bezirksübung 2018 Pinzgau Nord

51 Bergrettungsfrauen und -männer der Ortsstellen Unken, Lofer, Saalfelden, Dienten und Leogang übten letzten Samstag, dem 09.06.2018, gemeinsam Bergungen am Urlkopf bei Lofer.

Bezirksübungen bzw. Schwerpunktübungen finden zweimal jährlich statt. Die diesjährige Schwerpunktübung der Ortsstellen „Pinzgau Nord“ fand im Bereich des Urlkopfes, einem stark frequentierten Klettergebiet in Lofer, statt. Die Bergretter übten dabei intensiv die ortsstellenübergreifende Zusammenarbeit bei Bergungen aus alpinen Kletterrouten.

Anwendung neuer Systeme

Insgesamt 51 Bergrettungsmänner und Bergrettungsfrauen übten unter Anleitung der Landes- und Ortsstellenausbildner verschiedene Bergeverfahren mit den Dyneemaseilen. Die Vorteile der seit einiger Zeit bei der Bergrettung Salzburg im Einsatz befindlichen Dyneemaseile sind unter anderem weniger Gewicht und größere Reichweite. „Doch wie jedes neue System muss auch dieses immer wieder in der Praxis angewendet und geübt werden“, so Martin Leitinger, Ortsstellenleiter von Lofer.

Regelmäßiges Training der Bergetechniken

Inhalte der diesjährigen Sommerübung waren unter anderem Kaperbergungen mit Bergung nach oben, Seilrolle, Mannschaftsflaschenzug, sowie nach unten Seilverlängerungen. „Auch die verschiedenen Bergetechniken müssen immer wieder trainiert werden, damit im Ernstfall alles sitzt,“ ergänzt Bernd Tritscher, Bezirksleiter vom Pinzgau.

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Ortsstellen

„Bergungen aus hohen Wänden sind aufgrund des schwierigen und exponierten Geländes anspruchsvoll und materialintensiv. Einmal mehr hat sich hier die sehr gute ortsstellenübergreifende Zusammenarbeit der fünf Ortsstellen gezeigt,“ zieht Bernd Tritscher ein positives Resume und bedankt sich bei Ortsstellenleiter Martin Leitinger und seinen Bergrettungskameraden für die perfekte Vorbereitung der Bezirksübung.

Bilder: ÖBRD, Bezirk Pinzgau