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Zweimal Einsätze in Bad Gastein

Am 25. Februar gab es in Bad Gastein zwei Bergeeinsätze für Menschen in Bergnot. Bei einem Einsatz wurden die Mallnitzer Bergretter alarmiert.

Am 25.02.2011, gegen 14.19 Uhr langte ein Notruf bei der Bergrettung Bad Gastein ein, dass sich zwei Schifahrer ins Höhkargebiet, Gemeinde Bad Gastein, in unwegsames Almgebiet verirrt haben. Ein 49-jähriger holländischer Staatsbürger hatte sich mit seiner 15-jährigen Tochter bei der Nordabfahrt von Sportgastein verirrt. Durch das rasche Einschreiten der Alpinpolizei und Verständigung des Polizeihubschraubers Libelle Salzburg, konnten die beiden holländischen Schifahrer unverletzt aus dem unwegsamen Gebiet geborgen werden.

Verirrter Snowboarder in Radeckscharte
Am 25.02.2011, gegen 15.15 Uhr langte neuerlich ein Notruf bei der Bergrettung Bad Gastein ein, dass ein Snowboarder unterhalb der Radeckscharte im Anlauftal, Gemeinde Bad Gastein, im unwegsamen Gelände in Bergnot geraten war. Dabei handelte es sich um einen 41-jährigen  Oberösterreicher, welcher über das Ankogelschigebiet in Ankogel aufgestiegen war und über die Radeckscharte im freien Gelände nach Bad Gastein, Anlauftal, abfahren wollte.

Board im Sturm verloren
Als er merkte, dass er über die Felsen nicht weiter konnte, zog er das Board aus und stapfte zurück nach oben. Eine Sturmbö erfasste ihn, und er musste das Board loslassen, um nicht abzustürzen. Ohne das Board als Hilfe konnte er mit den Snowboardschuhen in dem steilen Gelände nicht mehr weiter. Um 15:20 Uhr setzte er mit dem Handy einen Notruf ab.
Der Polizeihubschrauber "Libelle" flog zur selben Zeit die Bergung der Holländer aus dem Höhkar durch. Nach Abschluss dieser Bergung flog der Hubschrauber zur Radeckscharte, aber aufgrund des Sturmes war weder eine Seilbergung noch ein Mannschaftstransport möglich. Die Besatzung konnte den Snowboarder entdecken und schickte Bilder vom Standplatz des Oberösterreichers den Einsatzkräften aus Bad Gastein und Mallnitz. Die Mallnitzer und Badgasteiner Bergretter machten sich sofort zur Radeckscharte auf. Da der Sturm in der Scharte so heftig war, entschloss sich die Mallnitzer Mannschaft dazu, mit dem Verunglückten, der mit einem mitgebrachten Board ausgerüstet wurde, in die Radeck abzufahren. Der Snowboarder wurde sicher ins Tal gebracht und der Einsatz konnte um 20:30 Uhr beendet werden.

Foto: Alpinpolizei

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