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Zwei tödliche Abstürze von Skitourengehern

In Werfenweng und in Krimml stürzten am Mittwochvormittag zwei Skitourengeher tödlich ab.

Der Anstieg über den Trog ins Tennengebirge ist ein hochalpiner. (Foto: Sepp Schiefer)

Reichenspitze (re) neben Gabler (Foto: Franz Gensbichler, Bergrettung Krimml)


Tödlicher Absturz „Trog“ (Wengerau): Ein 53-jähriger Mann verunglückte bei der Skitour im Bereich des Trogs. Der Salzburger war mit einer 47-jährigen Begleiterin unterwegs Richtung „Streitmandl“. Die geplante Aufstiegsroute wäre dabei über die Wengerau – Jägersteig – Trog – Streitmandl verlaufen. Im Bereich einer teilweise über 40 Grad steilen Rinne stiegen sie zu Fuß auf, als der 53-jährge Salzburger im eisigen Gelände plötzlich den Halt verlor. Der Mann rutschte Kopf voran durch das steile und teilweise apere Gelände. Die Absturzhöhe betrug ca. 200 Höhenmeter, wobei er in einer Seehöhe von ca. 1200 Meter zu liegen kam. Seine Begleiterin alarmierte die Rettungskräfte. Der Notarzthubschrauber "Martin1" setzte den Arzt bei der Unfallstelle ab, wobei dieser nur mehr den Tod des 53-Jährigen feststellen. Bei der Bergung des Verunglückten waren die Alpinpolizei, Polizei Werfen, Bergrettung und das Team des Polizeihubschraubers "Libelle" im Einsatz.


Im Bereich des Gipfels der Reichenspitze (Krimml) verunglückte ebenso am Mittwochvormittag ein 47-jähriger Tiroler. Er war mit einem Begleiter aus Tirol unterwegs. Aufgrund der Steilheit des Geländes und wegen des hart gefrorenen Schnees, stapften sie rückwärts vom Gipfel zum Skidepot. Dabei verlor der 47-Jährige den Halt und rutschte in eine Rinne ab. Der Sturz endete mehrere 100 Meter tiefer auf dem Gletscherplateau. Obwohl der Begleiter mittels Mobiltelefon die Rettungskräfte verständigte und die Besatzung des Rettungshubschraubers "Martin 7" rasch am Unfallort war, konnte dem Verunfallten nicht mehr geholfen werden. Das Team des Polizeihubschraubers "Libelle" führte die Bergung des Leichnams mittels Seil durch. Im Einsatz war auch die Bergrettung Krimml.

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