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Zwei Ortsstellen – ein Team

Bergrettung Tamsweg und Krakauebene bei grenzüberschreitender Bergeübung am Preber.

Verletztenbergung im Preberkessel – Bergretter aus zwei Ortsstellen harmonierten als Team.

Das Schlechtwetter erschwerte die Situation bei der Seilbergung in steilem Felsgelände.

Alle Bilder: Bergrettung Tamsweg

Eine grenzüberschreitende Einsatzübung fand am Sonntag, dem 29. März, im nach wie vor winterlichen Preberkessel statt: Die Bergrettung Tamsweg trainierte mit den Kameraden der Ortsstelle Krakauebene zwei verschiedene Bergetechniken.

Seit der letzten gemeinsamen Einsatzübung der Bergrettung Tamsweg und Krakauebene sind mehr als zehn Jahre vergangen. „Dieses Mal betraf das Übungsziel also nicht nur die Verletztenbergung. Sinn der Übung war vor allem auch, die Kameradschaft zwischen den beiden Ortsstellen zu intensivieren“, erklärte Hubert Steiner. Der Ausbildungsleiter der Bergrettung Tamsweg hatte das Training im Preberkessel gemeinsam mit seinem Krakauebener Kollegen Arnold Würger organisiert.

Seilbergung auch im Winter
Die Ausbildungsinhalte waren, alternativ zu obligatorischen Winterübungen mit Schwerpunkt „Lawinenereignisse“, die Bergung von Verletzten im im winterlichen alpinen Gelände – in dem natürlich andere Bedingungen als im Sommer vorherrschen und weshalb andere Vorgehensweisen vonnöten sind. Durchgeführt wurde eine Kapperbergung eines verletzten Kletterers sowie eine Mannschafts-Seilrollenbergung zweier verletzter Alpinisten. 
Das Ergebnis war zufriedenstellend, die Zusammenarbeit in den steirisch-lungauerischen Trupps durfte ausschließlich als positiv bewertet werden. „Das selbstlose Miteinander war bemerkenswert, womit das Übungzsiel, die ordentliche Bergung der Opfer, klar erreicht wurde“, lobte Steiner.

Bergrettungsärzte auf Fortbildung im Lungau
Eine weitere Bereicherung für diese Einsatzübung war die Beteilung von Bergrettungsärzten aus ganz Salzburg. Sie waren Teilnehmer eines Fortbildungswochenendes des Landesärzteteams. Dazu hatte der medizinische Fachreferent Dr. Wolfgang Tafatsch und dessen Stellvertreter, Dr. Joachim Schiefer aus Tamsweg, in den Lungau eingeladen.

Andrea Kocher/Bergrettung Tamsweg

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