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Zell am See: Nächtlicher Einsatz für Vermissten

Die Bergrettung Zell am See wurde gegen Mitternacht zu einem Sucheinsatz alarmiert: Ein 37-jähriger Belgier war nach dem Skifahren im Skigebiet von Zell am See als vermisst gemeldet worden.

Archivbilder Zell am See

Der Belgier hatte am 26. Dezember die Abfahrt bei der Panoramaalm Richtung Areit-Talstation um etwa 16.00 Uhr angetreten, war allerdings nicht im Tal angekommen.
Ein telefonischer Kontakt zu dem Vermissten war gegeben. Seine Ortsangaben lieferten jedoch keine Anhaltspunkte. Die Bergretter aus Zell am See bekamen schließlich die GPS-Koordinaten des Vermissten und so konnte der Belgier von ihnen gegen 01.45 Uhr in einem Jagdstand im Aufhausenergraben aufgefunden werden.

„Wir haben seine Spuren verfolgt. Er ist im steilsten Gelände abgefahren und in Richtung Zell am See in einen Graben geraten. Der Mann hat einige Gegenstände wie seine Brille und einen Ski verloren. Er hat wirklich wahnsinniges Glück gehabt“, schildert der Ortsstellenleiter Stv. von Zell am See, Rainer Straub, die nächtliche Situation. "Denn am Ende hat er einen Graben gequert - hier hätte er nicht umfallen dürfen, das hätte tödlich ausgehen können“.
Gegen 03.10 Uhr konnte der Belgier erschöpft, jedoch unverletzt zu Tal gebracht werden. Die Bergrettung Zell am See sowie Angestellte der Liftgesellschaft waren mit zehn Mann sowie Pistenraupe im Einsatz.

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