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Werfen: Hilfe für erschöpften Wanderer

Mitglieder der Bergrettung Werfen leisteten einem erschöpften Wanderer am Hochkogelsteig im Tennengebirge Hilfe beim Abstieg.

Die Bergrettung Werfen wurde von einem erschöpften Bergsteiger im Tennengebirge um Hilfe gerufen. (Foto: Bergrettung Werfen)

Der erschöpfte Wanderer konnte mit Hilfe der Bergretter noch alleine bis zur Eisriesenwelt absteigen. (Foto: Bergrettung Werfen)

Am Dienstag gab es für die Werfener Bergretter wieder einen Einsatz: Hier wurde eine verletzte Bergsteigerin von der Heinrich-Hackl-Hütte abtransportiert.(Bild: Bergrettung Werfen)

Am Montag, 9. Juni, wurde die Bergrettung Werfen von einem erschöpften Wanderer vom sogenannten Hochkogelsteig im Tennengebirge um Hilfe gerufen.
Der 57-jährige, deutsche Pensionist wollte von der Bergstation der Eisriesenwelt Werfen, über den gut gesicherten, aber etwas anspruchsvollen Hochkogelsteig in Richtung Plateau bzw. Leopold-Happisch-Haus aufsteigen. Auf etwa halber Strecke, auf etwa 1850 m verständigte er über Notruf die Bergrettung.

Er gab bei seinem Telefonat an, zwar unverletzt zu sein, aber aufgrund seines Erschöpfungszustandes sei er nicht mehr in der Lage, weiter auf bzw. alleine absteigen zu können.

Hilfe beim Abstieg
Ein Sanitäter und ein Bergretter der Bergrettung Werfen wurden mit dem Hubschrauber der Flugpolizei Salzburg, in die Nähe des erschöpften Bergsteigers geflogen.
Weitere vier Werfener Bergretter und ein Alpinpolizist stiegen zu dem Bergsteiger auf und brachten den erschöpften Mann, der noch selbständig absteigen konnte, gesichert bis zur Bergstation der Eisriesenwelt Werfen.


Wieder Einsatz für Werfen am Dienstag

Am Dienstag, dem 10. Juni, leisteten die Werfener Bergretter übrigens einer 44-jährigen Lehrerin aus Braunau Erste Hilfe. Sie verletzte sich beim Abstieg von der Heinrich-Hackl-Hütte in Werfenweng am Sprunggelenk. Nach einer Erstversorgung durch die Werfener Bergretter wurde sie anschließend mit einer UT ins Tal abtransportiert und dem Roten Kreuz übergeben.

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