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Wanderer in Bergnot

Bei der diesjährigen Bezirksübung im Tennengau wurde das perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten geprobt. Übungsannahme war ein Wetterumsturz und eine Suchaktion mit Bergung einer Wanderergruppe.

alle Bilder Bergrettung Salzburg

Eine Gruppe von Wanderern musste gesucht und geborgen werden.

Die Erstversorgung der Verletzten und ihr Abtransport war Teil der Übung.

Teilweise war das Gelände sehr schwierig.

Die Einsatzleitung zeigte sich zufrieden über den Ablauf der Bezirksübung.

Vor kurzem fand im Tennengau eine große Bezirksübung der Bergrettung statt. Übungsannahme war, dass eine Gruppe von Wanderern auf dem Gipfel des Schwarzerberges von einem Gewitter überrascht wird.
Beim fluchtartigen Abstieg passiert das Schlimmste: Die Gruppe trennt sich und mehrere Personen werden durch die Witterungseinflüsse auf unterschiedliche Weise betroffen bzw. leicht- oder schwerverletzt.

Perfekte Zusammenarbeit war ein Übungsziel
„Ziel der diesjährigen Übung der Tennengauer Bergrettung war, die Alarmierung zu testen und das Zusammenspiel mit anderen Einsatzorganisationen wie der Bezirkshauptmannschaft, des Katastrophenreferenten, der Bezirkspolizei, der Alpinen Einsatzgruppe, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes zu festigen,“ schildert der Tennengauer Bezirksreferent der Bergrettung, Wilfried Seidl.
Für die Bergrettungsmänner wurden speziell die Einsatzplanung, das fachgerechte Erstversorgen der Verunglückten und der Abtransport aus hochalpinem Gelände geübt.

Die Verständigung erfolgte über Notruf 140 von drei verschiedenen Beteiligten, die einsatzführende Ortsstelle war diesmal Golling.

Unter der Leitung von OL Martin Malter wurde gemeinsam mit der Einsatzleitung die Strategie für den Einsatz festgelegt und die Bergrettungsmannschaften entsprechend der eingehenden Notrufe disponiert.

Guter Ablauf Bezirksübung
Der Tennengauer Bezirksleiter zeigte sich zum Ablauf der großen Übung zufrieden: „Alle Verletzten wurden rasch gefunden, erstversorgt und unter Aufbringung zum Teil größter körperlicher Anstrengung bis zur Übergabestelle an das Rote Kreuz abtransportiert“, so Wilfried Seidl.

Die Feuerwehr Scheffau übernahm den Mannschaftstransport, auch das Einsatzleiterfahrzeug wurde von der Feuerwehr zur Verfügung gestellt.
Bei der Übung waren unter anderem auch der Bezirksfeuerwehrkommandant Anton Schinnerl, Rotkreuz Bezirksleiter Peter Dioszegy, Katastrophenreferent Siegfried Kurz, Bezirkspolizeikommandant Paul Pirchner und die Bürgermeister von Scheffau und Golling, anwesend. Letztere stellten noch eine ordentliche Jause zum Abschluss der Übung!

556 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
634 Einsätze
(2020 aktuell)
1423 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)