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Vortrag Bergrettungshunde

Der Vortrag von Charly Egger und Herbert Deutinger zum Thema Mantrailing für die Ortsstellen-Mitgliedern der Bergrettung Wagrain, St. Johann und Kleinarl wurde mit großem Interesse verfolgt.

Bergrettungshund im Einsatz (Foto: M. Riedler, Bergrettung Bischofshofen)

Vortrag Wagrain (Foto: Wolfgang Islitzer, Bergrettung Wagrain)

Vortrag Wagrain (Foto: Wolfgang Islitzer, Bergrettung Wagrain)

Auszeichnung Mantrailer-Team der Bergrettung Salzburg durch GBMA (German Bloodhound Mantrailing Association) als Mantrailing-Team des Jahres.

Der Organisator Wolfgang Islitzer - Ortsstellenleiter Stv. und Einsatzleiter der Wagrainer Bergretter - verweist auf die Wichtigkeit dieses Themas: "Wir haben alle den Vortrag mit großem Interesse verfolgt. Gerade als Einsatzleiter ist es sehr wichtig, dass wir über diese spezielle Ausbildung unserer Bergrettungshunde Bescheid wissen und gerade am Beginn eines Einsatzes hier alles richtig machen - damit ein Erfolg auch gegeben ist!"


In den Reihen der Bergrettung Salzburg gibt es eine kleine Gruppe, die seit sechs Jahren diese spezielle, individuelle Personensuche trainiert.


Suche nach Individualgeruch

Der Begriff Mantrailing bezeichnet die Fähigkeit eines Hundes, einer individuellen Geruchsspur zu folgen. Jeder Mensch hinterlässt - egal ob er steht oder geht - eine Geruchsspur. Mit Hilfe eines Gegenstandes, der eindeutig mit dem Geruch der zu suchenden Person behaftet ist, kann der Mantrailer aus den unzähligen Gerüchen der Umgebung die richtige Geruchsspur aufnehmen, herausfiltern und die Spur der gesuchten Person ausfindig machen.

Der Mantrailer arbeitet auf jedem Untergrund: Wald, Wiese und natürlich auch Beton und Asphalt.
Beim Mantrailing orientiert sich der Hund an niedergefallenen Hautschuppen eines Menschen. Bei deren bakterieller Zersetzung bilden sich Gase, die das Tier riechen, speichern und differenziert verfolgen kann. Bei idealen Voraussetzungen können Spuren von bestens (langjährig) ausgebildeten Hunden auch noch nach vielen Stunden identifiziert und verfolgt werden.

Erfreulicherweise wurden durch diese Suchart auch schon einige Sucheinsätze positiv schnell abgewickelt...

Berichte aus Archiv finden sich beispielsweise hier und auch da...

 

Stöbereinsatz oder Mantrailing-Einsatz
Grundsätzlich läuft die Anforderung von Suchhunden – egal ob Mantrailer oder Stöberhunde - nur über den zuständigen Bereichsleiter der Bergrettungshunde ab. Der Bereichsleiter der Bergrettungshunde erwartet vom EL konkrete Antworten auf seinen Fragenkatalog, damit er entscheiden kann, ob es sich um einen Traileinsatz oder einen Stöbereinsatz handelt.
Erst dann erfolgt die tatsächliche Alarmierung der Hundeführer durch den Bereichsleiter der Bergrettungshunde.

 

Mehr Infos für unsere Einsatzleitung ZUM THEMA ALARMIERUNG BERGRETTUNGSHUNDE gibt es in unserem Internen Bereich unter Fachbereiche/ Bergrettungshunde/Unterlagen/Checkliste...

356 Geborgene Personen
(2021 aktuell)
411 Einsätze
(2021 aktuell)
1452 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2021 aktuell)