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Vier Pfoten trainierten im Skigebiet Gaißau-Hintersee den Ernstfall

Im Skigebiet Gaißau-Hintersee haben am Freitag 15 Bergretterinnen und Bergretter aus dem Land Salzburg mit ihren Hunden den Ernstfall trainiert. Im Fokus stand das Aufspüren von verschütteten Wintersportlern nach einem Lawinenabgang.

Für die „Kleinen“ im Team der Bergrettungshundestaffel, die Welpen und Junghunde, war die sogenannte „Bereichsübung“ unter der Leitung von Ausbildungschef Christian Binggl auf der Anzenbergalm sehr lehrreich. Sie konnten ihre Geschicklichkeit beim Suchen des Verunfallen, Auffinden und Verbellen unter Beweis stellen.

Ob zweibeinige oder vierbeinige Retter, alle waren mit großem Eifer und Ehrgeiz dabei. Die Salzburger Bergrettung kann sich über den großen Zuwachs von neun Junghunden im Jahr 2021 freuen. Krönung der rund dreijährigen Ausbildung ist die sehr anspruchsvolle Abschlussprüfung. 

Der Referent der Bergrettungshundestaffel, Georg Hettegger, und sein Stellvertreter Tom Zeferer bedanken sich herzlich bei den Bergbahnen Gaißau-Hintersee für ihre Unterstützung. Ihre Mitarbeiter halfen bereits am Donnerstag bei der Präparierung des Übungsgeländes mit dem Pistenbully. Es mussten tiefe Löcher im Schnee gegraben und anschließend die Oberfläche wieder planiert werden. Der Neuschnee am Freitag in der Früh tat sein Übriges. So waren keine Spuren mehr zu erkennen und die Hunde konnten auf der geruchsfreien Schneeoberfläche die Verschütteten ohne Ablenkung von anderen „Düften“ erschnüffeln. 

(Fotos: Bergrettung Salzburg)

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