Zum Hauptinhalt springen

Vertragskündigung durch ÖAMTC Flugrettung

Der ÖAMTC kündigt seine Verträge mit der Republik als Träger der Flugrettung, davon betroffen sind neun Standorte in ganz Österreich, darunter „Christophorus 6“ aus Salzburg, mit an Bord Berg- und Flugretter der Bergrettung Salzburg.

Christophorus 6 fliegt seit 2001 Einsätze in Salzburg. Mit an Bord qualifiziertes Personal der Bergrettung Salzburg (Bild: ÖAMTC)

Christophorus 6 fliegt seit 2001 Einsätze in Salzburg. Mit an Bord qualifiziertes Personal der Bergrettung Salzburg (Bild: ÖAMTC)

Der Österreichischen Bergrettung, Landesorganisation Salzburg, ist es wichtig, zur Kündigung des 15a Vertrages durch den ÖAMTC Flugrettungsverein folgendes festzuhalten:

"Die Landesorganisation Salzburg ist auch in Zukunft dazu bereit, mit allen Flugrettungsbetreibern in Salzburg - in Kooperation mit dem Roten Kreuz - zusammenzuarbeiten. Wir stellen dafür unsere bestens ausgebildeten und hochqualifizierten Flugrettungssanitäter zur Verfügung", meint Estolf Müller, Landesleiter der Bergrettung Salzburg.

"Im Vordergrund einer effizienten Flugrettung muss immer das Wohl der Patienten oder Verunfallten stehen. Deren Anspruch auf die schnellste, schonenste und kostengünstigste Bergung und Rettung, sowie deren Transport zum nächstgelegenen optimalen Krankenhaus stehen für uns im Mittelpunkt", hält Müller ausdrücklich fest.

Dafür die nötigen Regeln und Grundlagen zu schaffen, ist Aufgabe der Politik.

"Wir werden jedenfalls immer alles daran setzen, den in Bergnot befindlichen Menschen zu helfen. Wenn wegen Dunkelheit oder schlechter Flugbedingungen keine Hubschrauberbergung aus alpinem Gelände möglich ist, so stehen den in Bergnot geratenen Menschen immerhin 1400 Bergespezialisten der Salzburger Bergrettung Tag und Nacht zur Hilfe bereit", fügt Estolf Müller im Namen der Salzburger Bergretter und Bergretterinnen hinzu.

Estolf Müller, Landesleiter Bergrettung Salzburg



ÖAMTC kündigt Vertrag

"Jeder dritte Einsatz der ÖAMTC-Notarzthubschrauber wird nicht bezahlt. Dazu kommt, dass der Großteil der restlichen Einsätze mit Tarifpauschalen abgegolten werden, die längst nicht mehr dem tatsächlichen Kostenaufwand entsprechen. Zusätzlich sieht sich der ÖAMTC mit stetig ansteigenden Kosten konfrontiert", bringt es Werner Kraus, Präsident des ÖAMTC, auf den Punkt. Trotz unzähliger Gespräche mit Behördenvertretern und Politikern aus Bund und Land ist es bis zum heutigen Tag nicht gelungen, für jene neun Standorte, die der ÖAMTC im Jahr 2001 übernommen hat, eine befriedigende Finanzierungslösung zu finden.

Lesen Sie hierzu weiter bei den Links unten...


ÖAMTC Presseberichte:

> Lesen Sie mehr zu diesem Thema hier...

> Wie kann es weitergehen? - hier Lösungsmodell Fonds / ÖAMTC ... 

 

549 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
628 Einsätze
(2020 aktuell)
1423 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)