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Verirrte Skitourengeher im Bluntautal

Die Bergrettung Golling suchte am 1. Jänner nach einem 44-jährigen Skitourengeher aus Bischofswiesen und seinen 17-jährigen Sohn.

Die beiden Tourengeher verirrten sich bei der Abfahrt von Schneibstein (Foto: Othmar Albrecht, Fotoportal des Salzburger Lawinenwarndienstes)

Bereich Bärenhölle (Foto: Martin Malter/Bergrettung Golling)

Die beiden Deutschen brachen gegen 10.00 Uhr vom Königssee in Bayern auf eine Tour auf den Schneibstein (2.276m) auf.
Am Gipfel entschieden sich die beiden Männer aufgrund der hereinbrechenden Dämmerung und der schlechten Sicht für die vermeintlich kürzere Abfahrt ins Bluntautal.

Sie gerieten dabei in das Gebiet der Hinterschlumalm und erreichten über den Schlumgraben gegen 16:15 die Seealm. Die einbrechende Dunkelheit machte jedoch einen weiteren Abstieg unmöglich; deshalb verständigte der 44-jährige Deutsche über seine Ehefrau die Alpinpolizei.

Um 18:30 wurde die Bergrettung Golling durch die Alpinpolizei alarmiert und eine Gruppe von Gollinger Bergrettern machte sich in Richtung Seealm auf.
Über telefonischen Kontakt wurden die beiden angewiesen, ihren Standort nicht zu verlassen, auch weil die beiden Tourengeher keine Lampe dabei hatten. Um etwa 21 Uhr konnten sie in einer Seehöhe von etwa 1150m – abseits des markierten Weges, oberhalb einer Wandstufe – gefunden werden. Nach kurzer Versorgung mit Getränken stiegen die Tourengeher mit den Gollinger Bergrettern gemeinsam ins Tal ab, um 23 Uhr waren sie sicher im Tal.

 

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