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Untersberg: Durch Geocache Suche in Bergnot

Bei einer elektronischen Schnitzeljagd per GPS geriet ein Deutscher am Untersberg in Bergnot und rief schließlich die Grödiger Bergrettung um Hilfe.

Am 5.8.2009 stieg ein deutsches Ehepaar (40 u. 42 J. alt) im Rahmen einer „Geocache Suche“ von Fürstenbrunn aus in Richtung Wasserschloss auf.
Beim Geocaching werden im Internet veröffentlichte Punkte mittels GPS Geräten gesucht, an diesen Orten befinden sich Tauschgegenstände und ein Logbuch. Das von den beiden Deutschen angestrebte Ziel wird im Internet unter „Charleys Ear“ geführt, es befindet sich im Schacht vor dem Wasserschloss im sogenannte „Karlsohr“, Gemeindegebiet  Grödig.

Durchgang durch Steine versperrt
Um zu diesem Ziel zu gelangen, musste sich der 42-jährige Deutsche gegen 18.45 Uhr in den Schacht abseilen.
Der Rückweg führt in weiterer Folge am Ende des Schachtes wieder waagrecht durch einen Gang ins Freie. Da in diesem Bereich der Durchgang durch herabgefallene Steine versperrt war und der Mann zu wenig Material mitführte um am Seil wieder aufsteigen zu können, wurde von der Frau die Bergrettung verständigt.
Am folgenden Einsatz waren 13 Mann der Bergrettung Grödig sowie ein Alpinpolizist beteiligt. Der Deutsche konnte mittels „Mannschaftsflaschenzug“ aus dem Schacht unverletzt geborgen werden.

366 Geborgene Personen
(2021 aktuell)
422 Einsätze
(2021 aktuell)
1458 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2021 aktuell)