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Unken: Tödlicher Alpinunfall im Fischbachgraben

Ein 45-jähriger Tiroler Bergführer kam bei einem tödlicher Alpinunfall beim Abseilen ums Leben.

An dem mächtigen Baumstamm in der Mitte des Felskopfes hatte der Bergführer die Abseilstelle eingerichtet. Von dort stürzte er samt Selbstsicherung und Standplatz rund 25 Meter ab und war sofort tot. Der Verunglückte wurde mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 6" mittels Tau geborgen und aus der Schlucht geflogen. Foto: Alpinpolizei

In Unken wurde am Freitag gegen Mittag (28. Mai) die Bergrettung und Alpinpolizei zu einem tödlichen Unfall gerufen. Ein 45-jähriger erfahrener Bergführer aus Tirol war im Unkener Heutal im Fischbachgraben mit einer Gruppe unterwegs. An einem Baum hatte der Bergführer eine Abseilstelle eingerichtet und eine Helferin schon abgelassen.

Die Teilnehmer seiner Adventure-Gruppe sollten von ihm von einem Felskopf neben dem "Fischbachfall" passiv abgeseilt werden. Bei der Bedienung seiner Selbstsicherung am Standplatz dürfte ihm dann ein tödlicher Fehler passiert sein.

Die Unkener Bergrettung mit Ortsstellenleiter und AlpinpolizistenHans Jürgen Hohenwarter fanden den Bergführer in der Bachbettsohle, er war samt Selbstsicherung und dem Material für den Standplatz rund 25 Meter abgestürzt. Ortsstellenleiter Hans Jürgen Hohenwarter vermutet einen Bedienungsfehler bei der Handhabung seiner Selbstsicherung. "Vermutlich hat er einen falschen Karabiner geöffnet, nur so ist zu erklären, dass sich der gesamte Standplatz gelöst hat". 

Bericht: Michaela Berger, Bergrettung Leogang (Pressereferat)

 

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