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Unfall auf „Königsjodlersjodler“ mit schwieriger Bergung

Eine 44-jährige Deutsche verletzte sich am "Königsjodler"/Hochkönig schwer und musste mit dem Hubschrauber geborgen werden.

Die Bergung mittels Seil war dann in einem kurzen "Nebelfenster" doch noch möglich.

Der Bereich Flying Fox; hier verletzen sich immer wieder auch erfahrene Alpinisten durch zuviel Schwung.

Captain Hartl - hier bei einem Erlebnistag für die Kinder des integrativen Feriencamps am Hanger (Bilder: Gerhard Eder und Maria Riedler/Bergrettung Bischofshofen)

Einer am Klettersteig „Königsjodler“ verunglückten 44-jährigen Deutschen galt ein Einsatz des Rettungshubschrauberteams Martin 1 am vergangenen Samstag, den 19. September.

Die Deutsche war mit ihrem Begleiter im Bereich der "flying fox", als ihr die rasche Beschleunigung am Seil zum Verhängnis wurde: Sie konnte am Ende der „flying fox" den Schwung nicht mit den Füßen abfangen und prallte gegen die Felswand, wobei sie sich am linken Fuß schwer verletzte.

Dem  Rettungshubschrauber Team Martin 1 wurde die Bergung durch starken Nebel schwierig gemacht. Der Flugretter wurde deshalb etwas weiter unten abgesetzt und stieg zur Verletzten auf.

Ein Dientener Bergretter befand sich zufällig im Klettersteig "Königsjodler" - oberhalb der Unfallsstelle - und begann mit dem Abstieg.
Es wurde die Bergrettung Mühlbach alarmiert, auch die Dientener Bergretter waren bei einem Bergeeinsatz im Bereich der Erichhütte (und am Tag zuvor übrigens ebenfalls bei einem Einsatz am Königsjodler).

Captain Hartl konnte allerdings ein kurzes „Nebelfenster“ nützen und mittels Taubergung wurde die Verletzte aus diesem schwierigen Bereich geborgen und ins Krankenhaus Schwarzach gebracht.

 

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