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Sucheinsatz und Paragleiterabsturz

Zwei Einsätze gab es im Pongau am Donnerstag, 8. Dezember. In Dorfgastein gab es einen Paragleiter-Absturz und in St. Veit eine Suchaktion nach einer Vermissten.

Fotos: Bergrettung Dorfgastein/Ch. Zimmerebner

Gegen 12.50 Uhr kam eine 48-jährige Paragleiterin - während des Landeanfluges beim Fluglandeplatzes neben der Dorfgasteiner Bergbahn -, zu nah an einen Strommast.

Die Frau konnte eine Kollision nicht mehr verhindern und der Schirm verfing sich in den Stromleitungen. Die Pilotin blieb in einer Höhe von ca. 20 Metern an den Stromleitungen hängen.
Nach Abschaltung der Stromleitungen, sowie einer von den ÖBB durchgeführten Erdung, wurde die Unfallstelle für die Bergung freigegeben.

„Die Pilotin blieb erfreulicherweise unverletzt“, so Hubert Gollner, der Ortsstellenleiter von Dorfgastein, „denn immerhin hat die komplette Stromabschaltung etwa eineinhalb Stunden gedauert."
Im Einsatz standen Freiwillige Feuerwehr, Bergrettung Dorfgastein, Rotes Kreuz und Polizei.

Sucheinsatz St. Veit


Ein Großaufgebot an Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren aus St. Veit, Schwarzach und St. Johann (Kommando Pongau), Bergrettern aus St. Johann und sieben Mitglieder der Hundestaffel der Bergrettung (Mantrailer und Stöberhunde) suchte am Donnerstagabend nach einer vermissten, demenzkranken 76-jährigen Einheimischen aus St. Veit.

Die Frau war seit dem Vormittag vermisst. Sie konnte schließlich unverletzt nach 21 Uhr gefunden werden.

Insgesamt standen neben Bergrettung, Feuerwehr, Polizei (Hubschrauber samt Wärmebildkamera) und Rotem Kreuz gut 100 Leute im Einsatz.

340 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
428 Einsätze
(2020 aktuell)
1429 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)