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Suche nach vermisstem Schüler

Die Bergrettung Wagrain, fünf Hundeführer, Feuerwehr und Polizei suchten nach einem vermissten Jugendlichen. Er konnte noch am Abend unversehrt gefunden werden.

Wagrainer Bergretter nach Einsatzende

Am Montagabend, 31. März suchten 18 Bergretter der Ortsstelle Wagrain, fünf Hundeführer der Bergrettung, 16 Feuerwehrmänner und Polizei nach einem abgängigen 12-jährigen Schüler aus Niederösterreich.
Der an Autismus leidende Schüler ist mit seiner Schulklasse zurzeit in Wagrain auf Skiurlaub. Nachdem die Gruppe Skifahren war, warteten sie gemeinsam, gegen 16:30 Uhr, mit einer Aufsichtsperson bei der Grafenberg - Talstation auf den Skibus. Beim Einsteigen in den Bus verlor die Lehrerin den Jungen aus den Augen.
Vermutet wurde, dass der Junge in einen falschen Skibus gestiegen sei.  Nach einer erfolglosen Suche der beteiligten Lehrer wurde die Suchaktion eingeleitet.
Um etwa 21:00 Uhr konnte der vermisste Schüler gefunden werden. Er war mit einem anderen Skibus in die falsche Richtung gefahren und in die Gaststätte „Zirmhof“ gegangen, wo er sich im Skikeller versteckte.


Ein Buschauffeur erinnerte sich an Jugendlichen
Gefunden wurde der junge Niederösterreicher schließlich, weil sich ein aufmerksamer Buschauffeur an ihn erinnern konnte. Der Schüler stand bei den Fahrten nämlich immer ganz vorne.

„Wir sind sehr froh, dass der Jugendliche so rasch entdeckt wurde“, so Einsatzleiter Axel Ellmer, von der Bergrettung Wagrain. „Die Busse fahren von Wagrain aus in viele Richtungen, wir haben die ersten Möglichkeiten abgesucht und alle Ein- und Aussteigemöglichkeiten gecheckt. So freuen wir uns sehr, dass der Schüler nun wieder wohlbehalten und unversehrt in der richtigen Jugendherberge – bei seinen Mitschülern ist.“

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