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Suchaktion Tennengebirge

Kletterer hörten Hilferufe im Tennengebirge und alarmierten die Bergrettung. Es konnte allerdings niemand gefunden werden.

Noch in der Nacht wurde eine Suchaktion gestartet.

links im Bild das Wirreck, in der Mitte die Wieselsteine und rechts der Kastenspitz - dazwischen das Suchgebiet

Mitglieder der Bergrettung Golling und Hallein, Bergrettungshundeteams und Polizeihubschrauber samt Wärmebildkamera suchten seit Samstagabend, 20. August, nach einem eventuell in Bergnot geratenen Bergsteiger. Es wurde niemand entdeckt.

Zwei deutsche Kletterer alarmierten am 20. August die Bergrettung: Beim Abstieg vom westlichen Tennengebirge hörten sie laute "Help"-Rufe. Die Männer konnten die Rufe im Kar nicht lokalisieren, gaben aber an, dass diese immer leiser wurden und klangen, als ob jemand zusehends die Kraft verlieren würde, so der Einsatzleiter der Bergrettung Golling, Vidreis Toni. Die beiden Kletterer hatten in diesem Gebiet keinen Handyempfang und mussten zur Alarmierung der Bergrettung erst absteigen.

Suche noch in der Nacht
Es wurde dann umgehend eine große Suchaktion eingeleitet, die bis um 3 Uhr in der Nacht andauerte und am Sonntag - gleich am frühen Morgen - wieder gestartet wurde.
Die Suche wurde am Sonntag um 15 Uhr eingestellt, es konnte niemand gefunden werden und es liegt auch keine Vermisstenmeldung bei der Polizei vor. 
Massiv erschwert wurde die Suchaktion durch einen Ausfall des Mobilfunknetzes am Sonntagvormittag.

Bericht: Maria Riedler
Foto: Richard Russegger

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