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Suchaktion nach vermisstem Segelflieger 

Nach zwei Tagen Suche durch Alpinpolizei und Bergrettung aus drei Ortsstellen wurde das Wrack des vermissten Segelflugzeuges gefunden. Der Pilot ist tödlich verunglückt.

Das Wrack im Ödenkar

Seit Donnerstag, 28. Mai, unterstützte die Bergrettung mit den Ortsstellen Muhr, Wagrain und Kleinarl die Suche der Polizei nach einem vermissten Segelflieger.

Den letzten Kontakt mit dem Flugzeug gab es Mittwochnachmittag bei Muhr im Lungau. Am Donnerstag und am Freitag wurde durch Polizeihubschrauber-Teams das komplette Gebiet entlang des Alpenhauptkamms im Lungau, Pongau und auch in Kärnten gesucht. Bergretter aus Muhr, Kleinarl und Wagrain stiegen noch am Donnerstag bei Regen und Schneetreiben Richtung Penkkopf bzw. Hintermuhr auf und durchsuchten bis Einbruch der Dunkelheit das alpine Gelände. Schlechtes Wetter und Schneefall erschwerten die Suche.
Nachdem es keine konkreten Spuren gab – ein Hüttenwirt im Pongau berichtete von einem Knall – suchte die Polizei und Bergretter seit Freitagmorgen weiter nach dem Vermissten. Die Bergrettung Muhr unterstützte am Freitag die Alpinpolizei und stiegen von Rotgülden ins alpine Gelände, wie etwa auf den Großen Hafner, auf.

In der Nähe des 2.711 Meter hohen Weißecks oberhalb Zederhaus (Riedingtal) in den Radstädter Tauern wurden das Hubschrauberteam mittags dann fündig: Das Wrack des abgestürzten bayerischen Segelflugzeugs konnte im Ödenkar auf etwa 2.100 Metern Seehöhe in steilem Gelände entdeckt werden.

Für den Piloten, einen 50-Jährigen aus Oberbayern, kam jede Hilfe zu spät. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht bekannt. Der Mann war alleine unterwegs.

 

Fotos: Bergrettung Muhr
 

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