Zum Hauptinhalt springen

Stellungnahme der Bergrettung Salzburg

Stellungnahme zur aktuellen Rettungshubschrauber-Situation in Salzburg.

Estolf Müller, Landesleiter Bergrettung Salzburg

"Die Salzburger Bergrettung arbeitet seit der Privatisierung der Flugrettung mit allen Betreibern in Salzburg zusammen und stellt mit den freiwilligen Flugrettern und Rettungssanitätern auch einen wesentlichen Teil der Crew.

Unabhängig von diversen Gutachten, welche als Grundlage Einsatzstatistiken für die Festlegung der Anzahl von Flugrettungsstützpunkten heranziehen, sind für die Bergrettung Salzburg aus topographischen und geographischen Gründen drei Ganzjahres-Stützpunkte erforderlich.

Das gilt für den Stützpunkt Salzburg, für Zell am See und selbstverständlich auch für einen Stützpunkt, der den Pongau und den Lungau versorgt.

Gerade bei Lawineneinsätzen
zählt jede Minute und unser neues Pick-up System für die Lawinenhundeführer funktioniert nur bei rechtzeitigem Hubschraubereinsatz.
Das gilt ebenso für schwierige Bergeeinsätze im Sommer, auch da ist die Anflugszeit und die Ortskenntnis der Crew ein entscheidender Faktor.

Wir möchten festhalten, dass die Bergrettung Salzburg zu keiner Zeit in dieser Causa von der Landesregierung beratend beigezogen wurde. Wir appellieren daher an alle Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und an alle Hubschrauberbetreiber, die flächendeckende Versorgung mit den drei Standorten Salzburg, Zell am See und Pongau - unabhängig von der Betreiberdiskussion -ehestens ganzjährig zu gewährleisten.

Saisonale Stützpunkte wie Saalbach sind in eine ganzjährige Planung nicht einzurechnen, da diese im Wesentlichen nur das eigene Skigebiet versorgen".

Estolf Müller, LL Bergrettung Salzburg

549 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
629 Einsätze
(2020 aktuell)
1423 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)