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Stellungnahme der Bergrettung Salzburg zu Artikel in SN

PRESSEMITTEILUNG Bergrettung Salzburg zu dem Artikel in Salzburger Nachrichten: „Eintritt für den Großglockner“ - Gebühren für Salzburgs Berge“

Ing. Estolf Müller, Landesleiter der Bergrettung Salzburg.

Der Landesleiter der Bergrettung Salzburg, Estolf Müller, möchte zu der heutigen Meldung der Salzburger Nachrichten, dass Thomas Bubendorfer und Bernhard Felderer für die Besteigung von Österreichs Bergen – wie etwa für den Großglockner - eine Bezahlung fordern, wie folgt kurz Stellung nehmen:

„Die Salzburger Bergrettung tritt wie andere alpine Vereine für einen freien und kostenlosen Zugang zu unseren Bergen ein.
Um den Ansturm auf „Modegipfel“, wie etwa den Großglockner, zu regeln und in geordnete Bahnen zu lenken, sind intelligente Lösungen gefragt – wobei die Bergrettung Salzburg bitte keinesfalls als „Inkassobüro“ missbraucht werden soll.
Eines der Ziele für die Arbeit der Bergrettung in Vergangenheit und Zukunft ist Aufklärung und Information: Unser „Problem“ liegt oft bei „Gipfelstürmern“ mit mangelnder Ausrüstung, Ausbildung und Kondition für gewählte Ziele. Für uns wäre es wichtiger, wenn in einem Tourismusland wie Österreich, verstärkt Aufklärung von allen Seiten – auch von den Medien - kommen würde.
Unabhängig von Einkommen, Verschulden oder Herkunft wird die Bergrettung Salzburg IMMER Menschen in Bergnot helfen, auch im Interesse des Fremdenverkehrs in Salzburg bzw. Österreich.“

 
Artikel in den Salzburger Nachrichten zum Thema - hier klicken!

 

 

 

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