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St. Wolfgang: Zwei Einsätze in zwei Tagen

Viel zu tun gab es für die Bergrettung St. Wolfgang am 5. und 6. August. Sie wurden innerhalb von 24 Stunden zu zwei Einsätzen gerufen.

Wanderin aus Tschechien erlitt Schwächeanfall

Am Montag, 5. August, ging um 15.30 Uhr ein Notruf ein. Eine Wanderin hatte im Bereich Hinterschafberg beim Suissensee einen Schwächeanfall erlitten, sie war aber ansonsten unverletzt. Fünf Einsatzkräfte der Bergrettung St.Wolfgang und drei Einsatzkräfte der Bergrettung St.Gilgen fuhren mit den Einsatzfahrzeugen auf die Eisenaualm und stiegen von dort zu der Verunfallten auf. Die Frau aus Tschechien wurde schnell aufgefunden, erstversorgt und mittels Gebirgstrage abtransportiert. Etwa auf halbem Weg Richtung Eisenaualm verschlechterte sich der Zustand der Patientin derart, dass der Notarzthubschrauber C6 nachgefordert werden musste. Dieser barg die Wanderin mittels Taubergung und flog sie ins LKH Salzburg. Ihre Begleiterinnen wurden von der Bergrettung St.Wolfgang ins Tal gebracht. Einsatzende war um 20.00 Uhr.

Zwei erschöpfte Spanier ins Tal gebracht

Am Dienstag, 6. August, wurde die Bergrettung St.Wolfgang gegen 22.30 Uhr alarmiert. Zwei Wanderer aus Spanien waren nicht mehr in der Lage, selbständig abzusteigen. Erneut war das Einsatzgebiet im Bereich Hinterschafberg/Suissensee. Fünf Einsatzkräfte der Bergrettung St.Wolfgang stiegen von der Eisenaualm auf und konnten die Wanderer nach einiger Suche beim Mittersee auffinden. Sie wurden mit Essen und Getränken versorgt, zum Einsatzfahrzeug begleitet und anschließend ins Tal gefahren. Einsatzende war gegen 2.30 Uhr. 

Bericht: Siegfried Gadocha/Ortsstelle St. Wolfgang

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im Land Salzburg (2019 aktuell)