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St. Wolfgang: Einsatz bei Waldbrand im unwegsamen Gelände

Die Bergrettung-Ortsstellen St. Wolfgang, Strobl und Bad Ischl unterstützten bzw. sicherten die Mitglieder der Feuerwehr bei einem großen Waldbrand im unwegsamen, teilweise felsigen und steilen Gelände.

Am 19. April um 18.15 Uhr wurden die Bergrettungsortsstellen St. Wolfgang, Strobl und Bad Ischl zu einem Waldbrand in unwegsamen Gelände gerufen.

In den Nachmittagstunden brach aus bislang noch ungeklärter Ursache im Gebirgszug zwischen Pfandl (nahe Bad Ischl) und St. Wolfgang ein Waldbrand aus.
Unterstützung mit Hubschraubern und Bergrettung
Nach einem Erkundungsflug mit einem Hubschrauber der Polizei wurde von der Feuerwehr begonnen eine Löschleitung in das Gelände zu verlegen. Dabei wurden sie von den Einsatzkräften der Bergrettung unterstützt und vor allem im Bereich des Brandherdes - der sich in äußerst unwegsamen Gelände befand - gesichert.

Im Einsatz standen seitens der Feuerwehr über 120 Mann und 31 Mitglieder der Bergrettung.
Ersten Schätzungen zufolge standen zwischen 2000 und 3000 Quadratmeter Wald in Brand. Die Löscharbeiten wurden von zwei Hubschraubern des Bundesheeres unterstützt.
Um 23.00 Uhr wurden die Löscharbeiten dann wegen Dunkelheit abgebrochen.

Noch kein Einsatzende
Am darauffolgenden Tag standen die Einsatzkräften wieder ab 05.00 Uhr früh im Gelände und wurden wieder von der Bergrettung am Brandherd unterstützt.

Insgesamt wurden 400 Meter Seilgeländer verbaut und vier Abseilstrecken für die Löscharbeiten eingerichtet.
"Brandaus" konnte um 10:30 Uhr gegeben werden, Einsatzende um 12 Uhr.


Bericht und Bilder:
Markus Ritzberger
Einsatzleiter, Ortsstelle St. Wolfgang OL Stv.

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