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St. Johann: Zwei Bergeeinsätze in Folge

Die Bergrettung Ortsstelle St. Johann wurde in dieser Woche bereits zu zwei Bergeeinsätzen alarmiert: Ein Landwirt wurde nach einem Absturz mit seinem Mähtrac schwerverletzt und ein Paragleiter erfreulicherweise unverletzt geborgen.

Am Montag den 28.06.2010 wurden die Mitglieder der Ortsstelle St. Johann um die Mittagszeit zu einer Bergung alarmiert:ein Landwirt aus St. Johann stürzte beim Mähen eines steilen Feldes mit seinem Mähtrac ca. 60 Meter ab.
Der 73-jährige Mann wurde dabei aus der Kabine geschleudert und schwer verletzt. Anfangs wurden die St. Johanner Bergretter von der Leitstelle informiert, dass kein Hubschrauber verfügbar sei, als sie jedoch vor Ort ankamen, war der Notarzt schon anwesend. Der Schwerverletzte wurde versorgt, dann kam von der Leitstelle der Funkruf dass ein Hubschrauber im Anflug sei, die Maschine wurde von den St. Johanner Bergrettern eingewiesen, und der Patient gemeinsam mit den Rotkreuzleuten sowie den Söhnen des Bauern zum Heli transportiert und in das Krankenhaus Schwarzach geflogen.

Am Dienstag, 29.06.2010, kam gegen 18 Uhr die Meldung, dass ein Paragleiter abgestürzt sei
Der Paragleiterpilot war unverletzt und konnte den St. Johanner Bergrettern die Koordinaten sowie die genaue Höhe durchgeben.
So konnten sie eruieren, dass  sich der Pilot im Bereich des großen Stuhls am Fuße des Hasseckes auf 1720 Meter Seehöhe in einer steileren Rinne befand.
Die St. Johanner Bergretter stiegen zu ihm auf und begleiteten ihn zum Almboden, wo der Quad stand. Einmal mehr hat sich dieses Fahrzeug für eine raschere Bergung bewährt.
Der Paragleiterpilot befand sich auf einem Langstreckenflug und war schon 170 Kilometer weit geflogen und etwa acht Stunden unterwegs.

Beide Einsätze konnten problemlos abgewickelt werden.

Bericht: Fritzenwallner Hans, Ortsstelle St.Johann

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