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St. Gilgen: Wanderer gestürzt - Zwei Einsätze

Am Ostermontag wurden die Bergretter aus St. Gilgen fast zeitgleich zu zwei Einsätzen alarmiert. Wanderer waren gestürzt.

Um 15:24 rückten die Bergretter Richtung Eibensee aus. Eine 24 jährige Salzburgerin war beim Wandern nahe dem Höllkar gestürzt.  Die aufwendigen Bergungsarbeiten dauerten bis ca. 18:30 (Einsatzende). " Aufgrund der umgestürzten Bäume und Schneefelder gestaltete sich die Rettungsaktion schwierig. " Wir mussten teilweise mit der Handsäge Äste entfernen und so den Transportweg vorbereiten", beschreibt Einsatzleiter Manfred Schnitzhofer die Bergung. Die Frau wurde mit der Universaltrage abtransportiert.

Nur sieben Minuten nach dem ersten Einsatz alarmierte die Leitstelle des Roten Kreuzes ein weiters Mal die Bergrettung. Eine 46-jährige Salzburgerin war am Forstweg über den Falkenstein gestürzt und hatte sich am Fuß verletzt. Die Wanderin konnte mit dem Einsatzfahrzeug der Ortsstelle St. Gilgen rasch geborgen werden.

Viele Einsätze - Unterstützung wichtig!

2019 rückte die Ortsstelle St. Gilgen bereits zu zehn Einsätzen aus. Mit 29 Einsätzen 2018 war St. Gilgen einsatzreichste Ortsstelle im Flachgau. "Um die Menge an Einsätzen optimal abwickeln zu können ist für uns unter anderem auch die Unterstützung durch die Gemeinden und Tourismusverbände wichtig", weist Ortsstellenleiter Stephen Matthey auf die Belastungen der Ehrenamtlichen hin.

 

270 Geborgene Personen
(2019 aktuell)
306 Einsätze
(2019 aktuell)
1381 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2019 aktuell)