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St. Gilgen: Unfall in Klettergarten

Am Sonntag verletzten sich mehrere Kletterer im Klettergarten am Plombergstein (St. Gilgen).

Eine 51-jährige Britin war mit ihrem 18-jährigen Sohn am Sonntag im AV-Klettergarten am Plombergstein in St. Gilgen klettern.  Der 18-Jährige kletterte dabei eine etwa 25 m lange Klettertour im 3. bis 4. Schwierigkeitsgrad und wurde von seiner Mutter gesichert. Am Ende der Tour hängte er das Kletterseil am Abseilkarabiner ein und wurde von seiner Mutter mit einem „Tuber“ passiv abgeseilt. Laut späteren Ermittlungen der Alpinpolizei war das etwa 42 Meter lange Kletterseil für diese Tour augenscheinlich zu kurz und es wurde von der Mutter verabsäumt, am Seilende einen Knoten anzubringen. Daher schlüpfte der Britin das Seilende durch die Sicherung und ihr Sohn stürzte sechs bis sieben Meter über schräges Felsgelände ab.

In weiterer Folge prallte der Abgestürzte gegen seine Mutter, die wiederum über das leicht abschüssige Gelände am Wandfuß geschleudert wurde und dabei noch gegen einen 11-jährigen Jungen aus Oberösterreich prallte, der mit seinen Großeltern gerade am Fuß des Klettergartens stand.

Durch den Unfall erlitten sowohl der 18-jährige Brite als auch seine Mutter teilweise schwere Verletzungen. Der 11-jährige Oberösterreicher wurde leichter verletzt. Die Verletzten wurden durch Bergretter aus St. Gilgen und durch das Team eines Rettungshubschraubers versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Fotos: Bergrettung St. Gilgen

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