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St. Gilgen: Gondelstillstand Zwölferhorn

Die Zwölferhornbahn stand Dienstagnachmittag aufgrund eines technischen Gebrechens still. Es gab einen Großeinsatz zur Bergung der Passagiere. Die Bahn konnte dann aber im Notbetrieb wieder fahren.

Dienstag, gegen 16 Uhr, wurden die Bergrettungsortsstellen von St. Gilgen, St. Wolfgang, Strobl und Salzburg über einen Gondelstillstand der Zwölferhornseilbahn alarmiert.

Bevor noch eine Evakuierung der 104 festsitzenden Passagiere durch die Bergrettung erfolgte, gelang es, die Seilbahn wieder per Notbetrieb in Gang zu setzen.

„Gemeinsam mit einem Großaufgebot von Feuerwehr und Rotem Kreuz haben wir die Menschen vor allem an der Bergstation versorgt“, so Roland Schimpke, der Bezirksleiter der Bergrettung im Flachgau.

Einige der Gondelinsassen mussten wegen Kreislaufproblemen nach über einer Stunde Ausharren in den Gondeln vom Roten Kreuz betreut werden.

Insgesamt gut 300 Menschen waren es, die von Feuerwehr, Bergrettung und Taxis von der Bergstation zur Sausteigalm gebracht und dann mit größeren Bussen ins Tal gefahren werden mussten.

 

Neben einem Großaufgebot von Freiwilliger Feuerwehr, Rotem Kreuz, 31 Bergrettern war auch die Alpinpolizei, Polizeihubschrauber und Rettungshubschrauber im Einsatz.

 

 

Fotos: Bergrettung St. Gilgen und Bergrettung Salzburg (Matthey, Schimpke, Wörndl)

 

 

356 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
441 Einsätze
(2020 aktuell)
1429 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)