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St. Gilgen: Gemeinsames Bergputzen

Gemeinsames Bergputzen mit Flüchtlingen am Zwölferhorn.

Stolz das Gruppenfoto

Zum ersten Mal am Gipfel - und zum ersten Mal mit einer Seilbahn unterwegs

Zu viel Müll auf unseren Bergen

Immer wieder schmeißen Bergbesucher ihren Müll achtlos weg und verschmutzen damit nicht nur die Berge, sondern verschandeln auch unsere schöne Natur.

Die St. Gilgener Bergrettung hat auch heuer wieder das jährliche Bergputzen (Flurreinigung) des Zwölferhorns durchgeführt. Diesmal mit tatkräftiger Unterstützung von zehn jungen Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien und drei Betreuern der Jugendeinrichtung „Pier 47“ von Rettet das Kind Salzburg.


Mit der Seilbahn in St. Gilgen ging es hinauf zum Startpunkt Gipfelkreuz. Für die jungen Helfer war das schon ein Erlebnis, sind doch die meisten zum ersten Mal in so einem Fortbewegungsmittel gesessen.
An der Bergstation angekommen, teilten die Bergretter, die diese Arbeit ehrenamtlich machen, die Gruppen ein und verteilten die Müllsäcke.

 

Trittsichere junge Flüchtlinge 
Zuerst noch ein Gruppenfoto mit dem Dachstein im Hintergrund und dann ging es schon los. Alleine auf dem kurzen Weg zum Gipfel des Zwölferhorns wurde etliches Weggeworfenes gefunden und eingesammelt – unglaublich!
Die Gruppen streiften nicht nur die ausgewiesenen Wanderwege ab, auch abseits der Wege wurde so einiges eingesammelt. Dabei entpuppten sich die Mithelfer als sehr trittsicher – Hut ab! - nach Müll Ausschau haltend und gleichzeitig durch unwegsames Gelände streifen, ist gar nicht so einfach.


Nach einer kleinen Stärkung bei der Sausteigalm wurde die 2. Hälfte des Berges in Angriff genommen. Hier wurde erfreulicherweise nicht so viel Müll gefunden, was die Stimmung hob und dadurch Zeit fürs Plaudern blieb. Viele der Flüchtlinge sprechen schon sehr gut Deutsch und interessierten sich für die Bergrettung und wollten vieles zum Leben in Österreich wissen. Sie erzählten auch über sich und ihre Wünsche und Träume.

Unmengen an Müll
Nach vier Stunden kamen die freiwilligen Helfer im Gasthof Weißwand an und schmissen erst mal die gefüllten Säcke auf einen Haufen – da wurden nicht nur Unmengen an Taschentücher und Metallfolien von Süßigkeiten aufgesammelt, auch Glasflaschen, ein Skistock und jede Menge Getränkedosen und Plastikflaschen waren dabei.

Die Bergrettung St. Gilgen bedankt sich nochmals sehr bei unseren jungen Helfern und ihren Betreuern für die großartige Unterstützung!

 

 

Bericht und Bilder: Stephen Matthey, Bergrettung St. Gilgen

 

 

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